Schubert-Konkurrent reißt im Vorstieg der Bizeps

Bassa Mawem
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Bassa Mawem hat sich in der Qualifikation zur Olympischen Sportkletter-Premiere eine schwere Verletzung zugezogen, fällt monatelang aus. 

Der Rivale von Österreichs Parade-Kletterer Jakob Schubert hatte vor allem im Speed-Klettern groß aufgezeigt, die 15 Meter hohe Wand in gerade einmal 5,45 Sekunden bewältigt, damit die beste Zeit der Qualifikation aufgestellt. Im Bouldern trumpfte dann sein jüngerer Bruder Mickael Mawem auf, war der Beste. Die französischen Kletter-Brüder waren auf dem Weg Richtung Finale. 

Doch dann passierte es. Bassa Mawem zog sich im Vorstieg eine schwere Armverletzung zu, schaffte es nicht in die Wertung. Später bestätigte der 36-Jährige dann gegenüber französischen Medien, dass er sich den Bizeps gerissen hat. Der Franzose hatte versucht, sich mit dem linken Arm am siebten Griff nach oben zu ziehen, als der Muskel riss. 

Obwohl Mawem aufgeben musste, damit im Vorstieg nur Letzter wurde, schaffte er es ins Finale, kann dort freilich nicht an den Start gehen. Stattdessen droht dem Franzosen eine monatelange Pause, womöglich bis zu einem halben Jahr. 

Der verletzungsbedingte Ausfall stellt derweil die Organisatoren vor ein Problem. Im Finale der besten acht sind keine Nachrücker vorgesehen, trotzdem soll in Duellen geklettert werden. Bis Donnerstag brauchen die Veranstalter jedenfalls eine Lösung. 

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