"Die Sommerschule ist eine gute Möglichkeit, all jenen Schülerinnen und Schüler, die nach der Corona-Krise eine zusätzliche Deutsch-Förderung benötigen, diese auch zu eröffnen", so Bildungsreferentin Christine Haberlander und Bildungsdirektor Alfred Klampfer.
Ab kommenden Montag, werden 3.631 Schüler in Oberösterreich zwei Wochen lang (jeweils von 8 bis 12 Uhr) in Deutsch unterrichtet. Die Teilnahme an der kostenlosen Nachhilfe ist freiwillig, die Kinder mussten sich im Vorfeld für die Stunden anmelden.
Unterrichtet werden Schüler aus Volksschule, Neue Mittelschule und AHS in ganz Oberösterreich. Und zwar von 54 Buddys, 316 Pädagogen und 151 Studierende, die sich freiwillig für den Ergängzungsunterricht in der Sommerschule gemeldet hatten. Die Schüler werden dafür in Kleingruppen von 8 bis 15 Personen aufgeteilt.
Ziel sei es auf spielerische Art und in Form von Projekten in den kommenden Wochen die Fähigkeiten in der deutschen Sprache zu festigen und zu verbessern. Die Sommerschule soll auf das kommende Schuljahr vorbereiten. "Ob ein Kurzvideo, ein Blog, ein Theaterstück oder eine Zeitung - hier ist vieles möglich", so Klampfer.
Das Erlernte soll am Ender der zwei Wochen präsentiert werden . Den freiwilligen Lehrern wird nach der Sommerschule eine Urkunde ausgehändigt. "Wir wollen uns damit bei ihnen für den Einsatz und ihr Engagement bedanken", erklärt Haberlander.