Tausende Eltern bekamen in den letzten Tagen E-Mails aus der Schuldirektion ihrer Kinder und staunten. Nunmehr sind wieder alle Freigegenstände und unverbindlichen Übungen möglich, mehrere Klassen können durchmischt werden. Das gilt jetzt:
Für Schüler in Abschlussklassen geht’s schon am 12. April los. Die 4. Klassen Volksschule starten im 5-Tage-Regelbetrieb, die 4. Klassen Mittelschule und AHS sowie die Maturaklassen AHS und BHS im Schichtbetrieb.
Am 19. April sollen die übrigen Schüler im Schichtbetrieb starten, aber das wackelt, die Zahl der Neuinfektionen ist zu groß.
Grundsätzlich müssen alle Kinder in die Schule kommen. Wer den Test (zweimal pro Woche) verweigert, geht gleich wieder heim.
Risikopersonen, Angehörige von Risikopersonen und Kinder, für die der Schulbesuch eine zu große psychische Belastung darstellt, können im Fernunterricht bleiben. Ein ärztliches Attest ist notwendig.
Kinder, die keinen Präsenzunterricht haben, können in die Schule gebracht werden, es gibt aber einen Wink mit dem Zaunpfahl: "Betreuung kann in dieser Zeit ausschließlich dann in Anspruch genommen werden, wenn eine häusliche Betreuung ansonsten nicht sichergestellt ist." Beweisen muss man die Notlage nicht.
Turnen und singen ist wieder erlaubt, aber nur im Freien.
Schulen, können wieder Nachmittagsbetreuung anbieten, auch Freigegenstände und unverbindliche Übungen sind möglich. Kinder aus mehreren Klassen können zusammenkommen. Das wollte man früher strikt vermeiden. Unklar ist, wie viele Lehrer geimpft sind. Etwa 70 Prozent waren dazu bereit – die Statistik ist allerdings Ländersache.