Fürchterliches Ende einer Schulabschlussfeier in Berlin. Im Zuge des Abitur-Festes eines Gymnasiums in der deutschen Hauptstadt, an der rund 500 Personen teilnahmen, ereignete sich der folgenschwere Unfall. Ersten Erkenntnissen zufolge kletterte eine 17-Jährige zusammen mit einem gleichaltrigen Mitschüler gegen 01.30 Uhr über eine Leiter auf das Dach des Festsaals. Dabei brach das Duo durch eine Lichtkuppel aus Plexiglas rund acht Meter in die Tiefe.
Der Bursche konnte sich offenbar selbst aufrappeln, das Mädchen jedoch wurde lebensgefährlich verletzt. Zusammen mit einem anwesenden Security-Mitarbeiters leistete der Verunfallte Erste-Hilfe. Das Mädchen wurde reanimiert, der eintreffende Notarzt übernahm die weitere Versorgung der Schwerverletzten.
Nach einer vorläufigen Stabilisierung durch die Einsatzkräfte wurde die Schülerin in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Doch der Kampf der Ärzte war vergebens. In den Morgenstunden erlag das Mädchen seinen schweren Verletzungen, das bestätigte die Polizei.
Unfassbares Glück dürfte der Schüler beim Sturz gehabt haben. Er soll auf Mülltonnen gefallen sein, wodurch sein Fall gebremst wurde. Er wurde an Ort und Stelle durch die Rettungskräfte untersucht, musste aber nicht einmal ins Krankenhaus gebracht werden. Psychologen betreuten die Anwesenden nach dem Unglück. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.