Eine laut Behörden "ernsthafte Terrorbedrohung" führte in Los Angeles zu einem Großeinsatz: Sämtliche 900 Schulen und Kindergärten mit insgesamt 640.000 Schülern wurden geschlossen. Unter Hochdruck wird nach dem Sender der Droh-E-Mail geforscht. Laut Schulbehörde kam die Nachricht von einem Computer, dessen IP-Adresse nach Frankfurt zurückverfolgt werden konnte. Mittlerweile geht man von einem "Scherz" aus.
Eine laut Behörden "ernsthafte Terrorbedrohung" führte in Los Angeles zu einem Großeinsatz: Sämtliche 900 Schulen und Kindergärten mit insgesamt 640.000 Schülern wurden geschlossen. Unter Hochdruck wird nach dem Sender der Droh-E-Mail geforscht. Laut Schulbehörde kam die Nachricht von einem Computer, dessen IP-Adresse nach Frankfurt zurückverfolgt werden konnte. Mittlerweile geht man von einem "Scherz" aus.
Das FBI ermittelt, weil eine Drohung gegen mehrere Bildungseinrichtungen einging, in der von mit Sprengstoff versehenen Rucksäcken die Rede war. Wie die Behörden mitteilten, würden fast täglich verschiedenartigste Drohungen eingehen. Diese sei aber über "das normale Maß" hinausgegangen und habe konkrete Inhalte gehabt, weswegen es zu den Evakuierungen gekommen sei, so Steven Zipperman, Polizeichef von Los Angeles. Wo nicht evakuiert wurde, wurden die bereits anwesenden Schüler von den Einsatzkräften betreut.
Alle Bürger wurden aufgerufen, sich bis auf weiteres von Bildungseinrichtungen fernzuhalten. Das FBI ermittelt, die Polizei durchkämmte ein Gebäude nach dem anderen. Zum Inhalt der Drohung gab es wenige Details. Zuletzt machte fassunglos, weswegen die Behörden in höchster Alarmbereitschaft waren.
Behörden gehen von "Scherz" aus
Nach wenigen Stunden wurde Entwarnung gegeben. Die Anschlagsdrohung wurde dann als unglaubwürdig eingestuft. Man geht nun davon aus, dass es sich dabei um einen "Scherz" gehandelt hat.
In New York ging man mit der Situation von Anfang an gelassener um. Dort ging eine ähnliche Drohung ein, wurde jedoch als "nicht glaubwürdig" ignoriert.