Schuljahr wird trotz Corona-Ausfall nicht verlängert

Das aktuelle Schuljahr soll trotz aller Corona-Ausfälle plangemäß mit den Sommerferien enden. Großes Aber: einige Kinder sollen weiter die Schulbank drücken.
Am Freitag hat Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) den Fahrplan der Schulen für die kommenden Wochen vorgestellt – "Heute" berichtete live. Neben der "Verdünnung durch Schichtbetrieb", wurden auch die Sommerferien thematisiert.

Die Befürchtung der zahlreichen Schüler und Eltern, dass durch den Corona-Ausfall der Unterricht bis in die Sommerferien verlängert werden soll, bestätigte sich glücklicherweise nicht (ganz).

Das laufende Schuljahr soll nach wie vor am 4. Juli im Osten bzw. 11. Juli im Westen enden. Es gibt aber einen Haken: "Wir denken darüber nach, das nächste Schuljahr früher beginnen zu lassen", so Faßmann – zumindest für manche Kinder.

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Konzept nicht fertig ausgearbeitet



Offenbar wird gerade an einer sogenannten Summer School getüftelt. Diese soll Schüler mit Corona-bedingtem Nachholbedarf wieder auf Gleich mit dem Lehrplan bringen, damit sie im Herbst "durchstarten" können, erklärte Faßmann. Konkret nannte er unter anderem Kinder aus den speziellen Deutschförderklassen, die viel versäumt hätten.

Weitere Details zur Summer School wollte der Bildungsminister auch auf Nachfrage der anwesenden Reporter nicht nennen. Stattdessen verwies er auf eine weitere Pressekonferenz, bei der das Konzept gesondert vorgestellt werde – allerdings erst, wenn es komplett ausgearbeitet sei. Wann es soweit ist, steht nicht in den Klassenbüchern, sondern in den Sternen.

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