Schulreform: Lehrer machen schon mobil

Das Bildungspaket liegt offiziell noch gar nicht vor, aber SP-Lehrer machen bereits dagegen mobil (Symbolfoto)
Das Bildungspaket liegt offiziell noch gar nicht vor, aber SP-Lehrer machen bereits dagegen mobil (Symbolfoto)Bild: iStock

Die bislang bekannt gewordenen türkis-blauen Pläne lösen teils heftige Kritik aus. So haben etwa die SPÖ-Lehrer bereits eine Unterschriftenaktion gestartet.

Die Front gegen die türkis-blauen Vorhaben wächst beinahe stündlich. Gestern drohte etwa AK-Präsident Rudolf Kaske im Zusammenhang mit der Abschaffung der Kammer-Zwangsmitgliedschaft: „Wer Wind sät, wird Sturm ernten." Die AK sei jedenfalls „auf alle Eventualitäten vorbereitet".

"Primitive Modelle"



Die Debatte um die Kürzung der Mindestsicherung und das mögliche Aus für die „Aktion 20.000" nahm Noch-Sozialminister Alois Stöger (SP) ins Visier: „Mit primitiven Modellen kann man die Sozialpolitik kaputt machen."

Ärztekammer protestiert

Wie berichtet, überlegt Türkis-Blau auch eine Zerschlagung der Unfallversicherung (AUVA). Das will die Ärztekammer nicht hinnehmen. „Die Auflösung wäre eine Gefahr für den Gesundheitsstandort", so Präsident Thomas Szekeres.

Lehrer sammeln schon Unterschriften



Zum „Widerstand gegen den Abbau von Schulautonomie" rufen rote Lehrervertreter auf. Mit einer Unterschriftenaktion bekämpfen sie das Bildungspaket. Dieses sei eine „Entmündigung von Erziehungsberechtigten und Lehrkräften".

Die „neuerliche Stimmungsmache" gegen das Gastro-Rauchverbot durch FP-Chef Strache wiederum stört die Gewerkschaft „vida": Strache solle sich lieber für eine Sonderregelung für die „rund 500 in ihrer Existenz bedrohten Shisha-Lokale" einsetzen, forderte sie. (red)

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Maria Theresia von ÖsterreichGood NewsPolitikMartin Schulz

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