Schulschließung kostet Mütter 1,3 Milliarden Euro

Wenn die Gerüchte sich bewahrheiten, bleiben die Schulklassen wieder leer.
Wenn die Gerüchte sich bewahrheiten, bleiben die Schulklassen wieder leer.
iStock (Symbol)
Gerüchte über Schulschließungen versetzen Mütter gerade in Angst. Zu Recht, zeigt eine Studie – wird der Shutdown doch auf ihrem Rücken ausgetragen.

Meistens sind es nun mal die Mütter, die auf die Kinder aufpassen müssen, wenn Schulen schließen. Gegenüber "Heute" haben sich bereits zahlreiche Prominente gegen neuerliche Schulschließungen ausgesprochen. Berechnungen des "Momentum" Instituts zeigen: Sie verlieren dadurch 1,3 Milliarden Euro. Fast 10 Stunden pro Woche weniger arbeiten Frauen in der Corona-Krise, wenn sie Kinder zu Hause haben – das zeigt eine Umfrage von SORA im Auftrag des Instituts.

Abzüge auch bei der Pension

Hier würden Frauen gezwungen, eine Lücke im öffentlichen Angebot zu schließen, und das lohne sich für sie bei weitem nicht. "Die lange bestehenden, gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten führen in der Krise zu noch größeren Einbußen für die betroffenen 253.000 Frauen. Durchschnittlich 4.400 Euro Einkommen verliert jede Mutter von unter-14-jährigen Kindern allein im Jahr 2020. Zusammengenommen sind das bereits 1,1 Milliarden Euro Verlust. Das ausbleibende Gehalt hat aber auch langfristige Auswirkungen auf die Pension. So steigt der persönliche Verlust auf 5.100 Euro, der gemeinsame auf 1,3 Milliarden Euro", heißt es in dem Bericht. Mütter seien demnach also die klaren Verliererinnen der Corona-Politik.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-AccountCreated with Sketch. tha TimeCreated with Sketch.| Akt:
Schule

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen