Für Formel-1-Fans ist es ein Pflichttermin: Am 2. Oktober veröffentlicht Netflix weltweit die neue Dokumentation "Schumacher ’94 – Die Geburt einer Legende". Im Mittelpunkt steht jene Saison, in der Michael Schumacher mit Benetton erstmals Formel-1-Weltmeister wurde.
Die Doku von Regisseurin Christin Freitag zeichnet Schumachers Weg vom Auftaktsieg in Brasilien bis zum dramatischen WM-Finale im australischen Adelaide nach. Dort setzte sich der damals 25-Jährige mit nur einem Punkt Vorsprung gegen Damon Hill durch.
Neben spektakulären Bildern von der Rennstrecke sollen auch bislang unbekannte Aufnahmen aus dem Jahr 1994 zu sehen sein.
Besonders persönlich wird die Dokumentation durch Schumachers Ehefrau Corinna. Sie spricht über die Anfänge ihrer Beziehung mit dem späteren siebenfachen Weltmeister.
Auch zahlreiche bekannte Persönlichkeiten aus Schumachers Karriere kommen zu Wort. Darunter sind sein damaliger Benetton-Teamchef Flavio Briatore, Formel-1-Ikone Bernie Ecclestone, Ex-Pilot David Coulthard sowie Schumachers früherer Manager Willi Weber. Auch die TV-Experten Kai Ebel und Heiko Waßer berichten über ihre Erinnerungen an den Deutschen.
Dabei soll nicht nur der kompromisslose Rennfahrer Schumacher gezeigt werden, sondern auch seine private Seite.
Die Saison 1994 gehört zu den dramatischsten Kapiteln der Formel-1-Geschichte. Beim Grand-Prix-Wochenende in Imola kamen Roland Ratzenberger und der dreifache Weltmeister Ayrton Senna bei Unfällen ums Leben.
Gleichzeitig wurde Schumachers Aufstieg von Kontroversen und Manipulationsvorwürfen rund um sein Benetton-Team begleitet. Am Ende setzte sich der Deutsche dennoch durch und holte seinen ersten WM-Titel.
Es war der Beginn einer außergewöhnlichen Karriere: Schumacher wurde insgesamt siebenmal Weltmeister und hält diesen Rekord heute gemeinsam mit Lewis Hamilton.
Seit seinem schweren Ski-Unfall am 29. Dezember 2013 lebt Schumacher abgeschirmt von der Öffentlichkeit. Über seinen Gesundheitszustand gibt die Familie nur sehr wenige Informationen bekannt.