Formel 1

Schumi: "Mein Papa hat es auch geschafft"

Heute Redaktion
11.06.2022, 22:47

Seit seinem neuerlichen Crash im Großen Preis von Monaco steht der 23-Jährige schwer unter Druck. Haas-Teamchef Günther Steiner erteilte dem Sohn von Motorsport-Ikone Michael Schumacher sogar ein Crash-Verbot, schließlich verursachte sein jüngster Abflug einen Schaden von einer Million Dollar.

Dem Druck scheint Schumi allerdings bisher nicht gerecht zu werden. Im Baku-Qualifying landete der Deutsche auf dem letzten Platz. Auch, weil nach der von Lance Stroll ausgelösten roten Flagge im ersten Qualifying-Abschnitt kaum noch genug Zeit für eine schnelle Runde war. Sichtlich angefressen gab Schumacher schließlich ein denkwürdiges Interview.

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"Mein Papa hat es auch geschafft"

"Das Qualifying spricht für sich. Es war enttäuschend. Wir wussten, dass es mit Q2 knapp werden würde, aber ich hätte auf jeden Fall die Pace gehabt, um weiter vorne zu sein", meinte der gereizte 23-Jährige. "Wir sind reingekommen, um einen neuen Satz Reifen zu holen, was wohl die falsche Strategie war, weil wir eine gute Runde weggeschmissen haben", ärgerte sich der 23-Jährige weiter. 

Für das Rennen gab sich Mick Schumacher jedenfalls optimistisch, und brachte seinen Vater ins Spiel. "In Baku ist es chaotisch. Hier kann man auch vom letzten Platz um Punkte mitfahren, Mein Vater hat es früher auch schon geschafft, von hinten noch nach vorne zu fahren. Es gibt keinen Grund, warum ich das nicht auch kann", so der Deutsche. 

Als Schumacher dann auf die mittlerweile eingestellte Untersuchung der Rennkommissare gegen Haas angesprochen wurde, reagierte der 23-Jährige mit Sarkasmus. "Es geht ja nicht mehr weiter nach hinten. Ich bin genervt, weil die ganze Situation doof ist. Das Auto ist besser, als der letzte Platz", schloss Schumi. Das kann der Haas-Pilot nun am Sonntag unter Beweis stellen, der Deutsche könnte Punkte jedenfalls dringend gebrauchen...

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