Gegen 9 Uhr ereignete sich im Bezirkskrankenhaus St. Johann in Tirol ein brenzliger Vorfall. Laut dem Spital habe sich im Bereich der Klinischen Psychologie ein bewaffneter Mann aufgehalten – "Heute" berichtete.
Dieser soll zwei Angestellte des Krankenhauses in einem Raum mit einer Pistole bedroht haben. Die Mitarbeiter konnten den Verdächtigen vorerst beruhigen und das Zimmer unverletzt verlassen. Was folgte, war ein Polizeieinsatz.
Im Zuge der Kontaktaufnahme durch die eingetroffenen Polizeistreifen soll der Beschuldigte dann einen Schuss abgegeben haben. Wenig später konnte die gefährliche Lage jedoch aufgelöst werden.
Die Polizeibeamten konnten den Mann überwältigen und festnehmen. Verletzte gab es bei dem Vorfall keine. Laut dem Krankenhaus haben der Krisennotfallplan und die Zusammenarbeit mit der Polizei "hervorragend funktioniert". Demnach wären die Einsatzkräfte in kürzester Zeit vor Ort gewesen und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten "besonnen und vorbildlich" agiert.
Seitens der Polizei müsse man nun die genauen Umstände des Vorfalls klären. Das Motiv des Tatverdächtigen ist unklar. Hier seien die Ermittlungen im Gange, hieß es in einer Aussendung der Beamten.
In dem Spital herrscht mittlerweile wieder Normalbetrieb. In einem Facebook-Posting bedanke man sich bei den Einsatzkräften und den Mitarbeitern. Nun soll der Vorfall "gemeinsam mit den zuständigen Behörden sowie hausintern aufgearbeitet" werden.