Strafe erhöht

Baguette-Diebstahl: Frau muss jetzt zwei Jahre in Haft

Eine Frau wollte Lebensmittel um knapp 60 Euro stehlen. Als sie erwischt wurde, versuchte sie eine Detektivin zu beißen.
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16.03.2026, 13:31
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Der Diebstahl wirkt auf den ersten Blick klein – doch die Folgen für die Frau werden immer größer. Das Oberlandesgericht Innsbruck hat die Strafe gegen sie von 18 Monaten auf zwei Jahre Haft erhöht.

Die Frau hatte Anfang März 2025 versucht, Waren aus einem Supermarkt zu stehlen. Laut Anklageschrift versteckte sie zahlreiche Lebensmittel und Produkte in ihrer Hose. Darüber trug sie einen Rock.

Der Gesamtwert der Waren lag bei knapp 60 Euro. In ihrer Kleidung versteckt hatte sie unter anderem drei Laugenbaguettes, eine Kinderzahnbürste und auch Herrensocken, das berichtet der ORF.

In den Arm gebissen

Als die Frau das Geschäft verlassen wollte, sprach sie eine Ladendetektivin an. Die Beschuldigte versuchte davonzurennen, versuchte laut Anklage sogar, die Detektivin in den Arm zu beißen. Schließlich gelang ihr die Flucht.

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Doch damit war die Serie noch nicht zu Ende. Nur zwei Monate später stahl die Frau erneut - diesmal einen Superkleber und ein Paar Socken aus einem Lebensmittelgeschäft.

Bereits zuvor war die Angeklagte mehrfach wegen Diebstählen verurteilt worden. Sie war erst kurz davor aus dem Gefängnis entlassen worden.

Bei der Strafzumessung wertete der Schöffensenat das reumütige Geständnis der Angeklagten, die Tatsache, dass die Tat teilweise beim Versuch blieb, und die teilweise erfolgte Schadensgutmachung als mildernd. Erschwerend wirkten sich sechs einschlägige Vorstrafen wegen einfacher, großteils beim Versuch gebliebener Diebstähle, der rasche Rückfall nur wenige Wochen nach der Haftentlassung, die Tatbegehung während aufrechter Probezeit und teilweise anhängigen Ermittlungsverfahren sowie die Tatwiederholung aus.

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