Sie wollte flüchten

Mordalarm! Mann tötet Ehefrau in Stiegenhaus

Am Sonntag kam es in Innsbruck zu einem fürchterlichen Gewaltverbrechen. Ein Mann (31) soll seine Ehefrau und anschließend sich selbst getötet haben.
Michael Rauhofer-Redl
15.03.2026, 14:36
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Schockfund in Innsbruck! Wie die Polizei am Sonntag in einer Aussendung mitteilt, wurden am Vormittag zwei Leichen im Stiegenhaus eines Mehrparteienhauses aufgefunden. Es handelte sich um eine männliche und eine weibliche Leiche.

Nach ersten Erkenntnissen dürfte der 31-jährige Ehemann, ein Türke, seine 37-jährige Ehefrau, eine Österreicherin, mit einem Küchenmesser erstochen und sich in weiterer Folge ebenfalls das Leben genommen haben. Am Vortag hat die Ehefrau gegen ihren Ehemann Anzeige erstattet, da dieser sie in der letzten Zeit mehrmals geschlagen bzw. bedroht haben soll. Der 31-Jährige bestritt die Taten jedoch vehement.

Suizidgedanken? Hol Dir Hilfe, es gibt sie.

In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen - außer, Suizide erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.

Wenn Du unter Selbstmord-Gedanken, oder Depressionen leidest, dann kontaktiere bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer 142 –täglich 0-24 Uhr!

Nach Aufnahme der Anzeige wurde gegen den Ehemann ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen. Es wird davon ausgegangen, dass der Ehemann zur Wohnadresse zurückgekehrt ist und in weiterer Folge die Wohnungstür gewaltsam geöffnet hat.

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe
Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555
Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247
Rat auf Draht: 147
Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20
Polizei-Notruf: 133

Frau wollte flüchten

Aufgrund der Auffindesituation der beiden Leichen ist anzunehmen, dass die Gattin flüchten habe wollen, woraufhin ihr der Ehemann gefolgt sein dürfte und zuerst sie und in weiterer Folge sich selbst getötet haben dürfte.

Wie sich der Sachverhalt genau zugetragen hat, ist momentan Gegenstand der Ermittlungen. Die Leichen wurden durch die Beamten im Rahmen der Kontrolle des Betretungs- und Annäherungsverbotes entdeckt.

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