Schutzmasken werden jetzt um 20 Prozent billiger

Das Finanzministerium wird künftig die Umsatzsteuer auf Schutzmasken erlassen, um "die finanzielle Belastung durch die Maskenpflicht" für alle Österreicher "möglichst gering" zu halten.

Das Finanzministerium wird in der Corona-Krise vorübergehend die Umsatzsteuer auf Atemschutzmasken erlassen. Normalerweise wären diese mit 20 Prozent besteuert, wie es seitens der Behörde gegenüber der Nachrichtenagentur APA hieß.

Die Umsatzsteuerbefreiung soll für alle "Lieferungen und die innergemeinschaftlichen Erwerbe von Schutzmasken" gelten, die nach dem 13. April und vor dem 1. August getätigt werden. Auch ein entsprechendes rückwirkendes Inkrafttreten sei in dem "in Kürze" vorliegenden Gesetzesentwurf vorsehen.

Der entsprechende Umsatzsteuersatz ist bereits jetzt im Kassensystem zu hinterlegen und zu verrechnen, damit es zu keiner nachträglichen Korrektur von Rechnungen und Rückforderungen von Umsatzsteuerbeträgen kommt.

Die Masken seien eine wichtige Maßnahme zum Schutze der Gesundheit. "Deshalb haben wir den Steuersatz für die Lieferung und den Erwerb auf 0 Prozent reduziert und halten damit die finanzielle Belastung durch die Maskenpflicht für die Bürgerinnen und Bürger möglichst gering", so Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP).

Alle Artikel und Entwicklungen zum Coronavirus auf einen Blick >

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:
Maria Theresia von ÖsterreichGood NewsWirtschaftskammerEpidemieVirusÖVPGernot BlümelCoronavirus

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen