Niederösterreich

Schutzzone auch am Bahnhof in Baden geplant

Weil in Baden am Bahnhof zuletzt die Kleinkriminalität zunahm, wird eine Schutzzone wie in St. Pölten, Wr. Neustadt und Mödling geprüft.
12.04.2021, 18:20

Die noble Kurstadt Baden als Brennpunkt für Sachbeschädigungen und jugendliche Kleinkriminalität. Klingt im ersten Moment überraschend, ist am Bahnhof laut Polizei aber bereits seit einiger Zeit die traurige Realität. 

Die Stadt, die ÖBB, die Bezirkshauptmannschaft und auch die Polizei haben sich deshalb jetzt für eine Schutzzone am Bahnhofsgelände ausgesprochen. Eine solche wird dann eingerichtet, wenn an einem Ort viele Minderjährige dazu verleitet werden, das Strafgesetz zu brechen und Drogen zu konsumieren. 

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Bahnhöfe als Gefahr

Die Polizei hat dann das Recht, bestimme Personen aus der Schutzzone wegzuweisen und Wiederholungstätern den Zutritt komplett zu verbieten. Derzeit gibt es in Niederösterreich acht derartige Schutzzonen. Unter anderem auf den Bahnhöfen in St. Pölten, Traiskirchen Wr. Neustadt und Mödling, auch Parks und Bushaltestellen sind betroffen.

Die Bezirkshauptmannschaft Baden prüft jetzt, ob eine solche auch in Baden nötig ist. Diese wäre vorerst für sechs Monate gültig und muss regelmäßig erneuert werden. Jene in Mödling und Wr. Neustadt wurden seit 2017 immer wieder verlängert.