Bei Laola 1 gibt der 30-Jährige Einblicke über seinen Rapid-Abschied: "Jeder weiß, dass ich ein Rapidler bin und dass das eine riesengroße Rolle in meiner Karriere gespielt hat, ich dort sehr viel gelernt habe und mich menschlich wie sportlich unglaublich weiterentwickelt habe. Mit der ganzen Geschichte rundherum war es dann halt nicht mehr möglich, weiter dort zu bleiben. Dann hat das Angebot von PAOK als Gesamtpaket einfach super gepasst."
"Einer der großen und entscheidenden Punkte war dann die Vertragslaufzeit, über die wir geredet haben. Beide Seiten haben sich immer sehr geschätzt, die Gespräche waren immer offen. Aber es war schon auch so, dass ich zwei, drei Wochen beim AMS war nach dem Saisonende. Dann wollte ich einfach nicht noch länger warten", erklärt Stefan Schwab.
So kam es zur Trennung: "Es hat dann einfach von beiden Seiten nicht mehr gepasst, dass man noch länger zusammenarbeiten kann. Für mich war es noch einmal wichtig, einen längerfristigen Vertrag zu kriegen. Das wäre eventuell auch noch möglich gewesen, aber mit diversen Optionen und Auflagen. Aber dann hatte ich auch andere Angebote am Tisch liegen und beschlossen, dass ich einen Schlussstrich unter das Kapitel ziehe."
"Ich bin irrsinnig dankbar für die sechs Jahre in Hütteldorf, habe mich sportlich und menschlich weiterentwickelt, verfolge den Verein weiterhin in jedem Spiel, freue mich über jeden Sieg der Jungs und bin mit vielen Spielern in Kontakt. Aber es war für mich einfach Zeit, etwas Neues zu wagen. PAOK ist aber kein Abenteuer oder eine Notlösung", bekräftigt der Mittelfeldspieler.
Sportlich läuft es rund, das Privatleben muss sich noch ein wenig einpendeln: "Aktuell ist es so, dass meine Frau und der Kleine in Österreich sind, weil wir beim Auswärtsspiel in Granada und auch in der Liga auswärts sieben Tage unterwegs waren und sie da heimgeflogen sind. Meine Frau hat es in Salzburg angenehmer mit der Unterstützung von ihrer Familie. Ich bin mit dem Verein schon sehr viel unterwegs, wir sind immer vor den Heimspielen einkaserniert, fliegen zu Auswärtsspielen immer einen Tag früher weg. Ich hoffe, dass die Familie Ende November bis Weihnachten noch einmal herkommen kann.