Baby kommt mit Verhütungsmittel in der Hand zur Welt

Es ist eine Ironie des Schicksals. Dieses Foto, das Ärzte eines vietnamesischen Krankenhauses geschossen haben, dürfte es eigentlich gar nicht geben.

Vor zwei Jahren hatte sich die 34-jährige Vietnamesin nach der Geburt ihres zweiten Kindes gegen weiteren Familienzuwachs und für einen Intrauterinpessar – besser bekannt als "Spirale" – entschieden. In einem Krankenhaus ließ sie sich das Verhütungsmittel in die Gebärmutter einsetzen, um eine weitere Schwangerschaft verhindern.

Kurz darauf dann der Schock für die bereits zweifache Mutter: Sie war trotz des Verhütungsmittels schwanger geworden und trug bereits einen mehrere Wochen alten Fötus in sich. Vergangene Woche Dienstag (30. Juni) war es dann soweit, ein kleiner Bub erblickte in einem Spital in Haiphong das Licht der Welt.

Bilder gingen viral

Mit dem Kind kam auch die offensichtlich unwirksame Spirale wieder zum Vorschein. Kaum war der Bub geboren, griff er sich das Verhütungsmittel und hielt es fest umklammert. Welch Ironie des Schicksals! Die Ärzte hielten diesen besonderen Moment mit einer Kamera fest.

"Bei der Geburt dachte ich mir, dass das ein interessanter Anblick ist, also habe ich ein Foto davon gemacht. Ich hätte nie gedacht, dass es soviel Aufmerksamkeit erregen würde", schildert Geburtshilfe-Abteilungsleiter Tran Viet Phuong gegenüber dem Nachrichtenportal "VN Express". Mittlerweile wurde der Facebook-Beitrag über das kleine Wunder mehrere Tausend Male geteilt.

Viel wichtiger ist aber, dass es sowohl der Mutter als auch dem unverhofften Kind gut geht. Beide sind gesund, der Bub wog bei seiner Geburt 3,2 Kilo.

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