Ex-Nationalspielerin Nilla Fischer packt aus. In ihrer Biografie schildert die 38-Jährige seltsame Situationen vor der Frauen-WM im Jahr 2011.
So musste sie sich und ihre Kolleginnen vor einer Physiotherapeutin ausziehen, die von einem Arzt beauftragt worden sei. "Der Vorgang war sehr demütigend", schreibt Fischer.
Die Geschlechtertests wurden offenbar von der FIFA veranlasst, weil vor der WM mehrere Nationen den Verdacht geäußert hatten, dass auch physikalische Männer in Mannschaften mitspielen. Vor allem bei der Mannschaft von Äquatorialguinea soll es Ungereimtheiten gegeben haben.
Von der FIFA heißt es nur: "Wir haben die jüngsten Kommentare von Fischer zu ihren Erfahrungen und den von der schwedischen Nationalmannschaft bei der Frauen-Weltmeisterschaft 2011 durchgeführten Geschlechtsüberprüfungstests zur Kenntnis genommen."