Schwedenbomben: Umsatz nach Pleite vervierfacht

Bild: Kein Anbieter
Mit einem Umsatz von 18 Millionen Euro lässt sich die sich gerade zum sechsten Mal jährende Rettung der Schwedenbomben gebührend feiern.
Vor sechs Jahren wurde ihre Rettung eingeleitet. Mittlerweile verzeichnet das Traditionsunternehmen Niemetz Schwedenbomben, das im Jahre 2012 vom Schweizer Konzern Heidi Chocolat AG übernommen wurde, einen Umsatz von 18 Millonen Euro. Vor der Insolvenz waren es noch 4,5 Millionen Euro.

Ein erfreuliches Wachstum

Den wirtschaftlichen Wiederaufstieg hätte das Unternehmen also hingelegt, zu einem Zeitpunkt, wo Haselnussriegel tot gesagt wurden. Bleibt als einzige Herausforderung die lückenlose Kühlkette, um die Haltbarkeit von drei Wochen zu garantieren. Die Nachfrage stieg sogar so stark an, dass die Produktion nicht hinterher kam. Deswegen musste im April 2019 eine zweite Schicht aufgebaut werden.

Jubiläumsfeier am Standort Wiener Neudorf



Obwohl der Süßwarenmarkt gesamt betrachtet Rückgänge verzeichnet, haben sich die Umsätze so positiv entwickelt, so reflektiert Verwaltungsratsvorsitzende Neumair. Es zeigt außerdem, dass regionale Anbieter vor internationaler Konkurrenz bestehen können. Im Gespräch mit der APA erinnert Neumair an das besondere, sechsjährige Jubiläum. Groß gefeiert wird im Produktionsstandort Wiener Neudorf mit einer ganztägigen Jubiläumsfeier.

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Mehr Mitarbeiter und mehr Raum


Am bestehenden Standort selbst wird dann weiter an einem Ausbau gearbeitet. Ein Zubau von 2000 Quadratmetern wurde bereits angemietet. Eine Expansion ins Ausland war nie vorgesehen gewesen. Der erweiterte Standort sollte im Großraum Wien bleiben, so der Neumair gegenüber der APA. Die Anzahl der Mitarbeiter ist inzwischen auf 180 Personen gestiegen.

(GA)

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