Nicht nur die deutsche Polizei, auch ihre Kollegen aus Stockholm stehen im Kreuzfeuer der Kritik. Wie eine schwedische Tageszeitung berichtet, sollen sexuelle Übergriffe im Rahmen eines Musikfestivals von der Exekutive systematisch verheimlicht worden sein.
Nicht nur , auch ihre Kollegen aus Stockholm stehen im Kreuzfeuer der Kritik. Wie eine schwedische Tageszeitung berichtet, sollen sexuelle Übergriffe im Rahmen eines Musikfestivals von der Exekutive systematisch verheimlicht worden sein.
Eine 15-Jährige erzählte der Zeitung "Dagens Nyheter", dass sie im Sommer das Musikfestival "We are Sthlm" besucht und dort von mehreren Männern - sie spricht von zumeist unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen - belästigt wurde.
"Vor allem bei den Konzerten war es schrecklich. Wenn man in die Menschenmenge gegangen ist, begannen sie einen sofort anzugrapschen. Die haben uns umringt, eine meiner Freundinnen fiel zu Boden und da haben die sich direkt auf sie geworfen", sagte sie der Zeitung.
Die schwedische Polizei sah das anders. In einem Bericht war von "relativ wenigen Verbrechen" die Rede. Weiters standen die Verhaftungen "im Verhältnis zur Teilnehmerzahl". Bereits 2014 soll es bei dem Festival zu Übergriffen gekommen sein, die Polizei dürfte aber nicht genug unternommen haben, um im folgenden Jahr die Sicherheit der Festivalgäste zu gewährleisten.
In Pressemitteilungen - das jüngste Opfer soll erst zwölf Jahre alt gewesen sein - sei von Übergriffen nichts zu finden gewesen. Wie ein Beamter verriet wollte man nun vermeiden die rassistische Stimmung anzuheizen.