Der Krieg gegen das Mullah-Regime im Iran fordert immer mehr Tote. Laut Rotem Halbmond sind es bisher etwa 800 Opfer, die Menschenrechtsorganisation Hengaw aus Norwegen berichtet schon von mehr als 1.500 Todesopfern. Rund 1.300 davon sollen Mitglieder der Streitkräfte sein, etwa 200 Zivilisten.
In der Früh wurde Teheran erneut von schweren Angriffen erschüttert. Auch am Rand der östlichen Pendlerstadt Pardis schlugen rund ein Dutzend Raketen ein, das berichten iranische Medien. In den Hochhäusern der Neubaugebiete haben laut Anrainern die Fenster gezittert. Auf Videos in den sozialen Medien sieht man graue Rauchschwaden über dem Albors-Gebirge.
In der Nacht zuvor hat das israelische Militär mitgeteilt, den Sitz des iranischen Staatsrundfunks Irib im Norden von Teheran "angegriffen und zerstört" zu haben. Kurz davor hatte das Militär zur Evakuierung des Gebietes aufgerufen.