Schwere Überschwemmungen in China fordern Todesopfer

In der nordchinesischen Provinz Shanxi sind nach extremen Regenfällen mehr als 1,7 Millionen Menschen von schweren Überschwemmungen betroffen.

Bei schweren Überschwemmungen in der nordchinesischen Provinz Shanxi sind mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Drei weitere werden vermisst, wie Chinas Staatsfernsehen am Dienstag berichtete. 

 Es seien die schlimmsten Fluten in einem Herbst in der Region seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Mehr als 1,7 Millionen Menschen sind von den schweren Überschwemmungen direkt betroffen, 120.000 sind bereits evakuiert worden. In der Nachbarsprovinz Hebei, die ebenfalls von Überschwemmungen heimgesucht wurde, ist ein Bus von einer Brücke in einen Fluss gestürzt. Von den 51 Insassen konnten 37 gerettet werden.

Wichtigste Kohleregionen

Shanxi zählt zu den wichtigsten Kohleregionen der Volksrepublik. Die Schließung von Dutzenden Kohlebergwerken könnte die derzeitigen Versorgungsengpässe beim Strom weiter verschärfen. China gewinnt 60 Prozent seiner Energie aus Kohle. Aufgrund von Lieferengpässen bei der Kohle wird jedoch Privathaushalten und Unternehmen immer öfter der Strom abgeschaltet – auch großen Firmen, die für den Export produzieren. 

 Dazu zählen auch Zulieferer für Apple oder Tesla.

Bereits vor etwas mehr als zwei Monaten kamen in der Provinz Henan nach sintflutartigen Regenfällen mehr als 300 Menschen ums Leben.

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