Kurz vor ihrer Rückkehr auf die große Leinwand gibt es jetzt Grund zur Sorge um Senta Berger (84). Die Schauspielikone sollte am Freitagabend in Hamburg eine Lesung halten. Das Publikum wartete aber vergeblich.
Die Veranstaltung wurde kurzfristig abgesagt, ebenso ein weiterer Termin am Sonntag in Kiel. Zunächst blieb offen, was hinter den plötzlichen Absagen steckte.
Wie die "Bild" nun offenbart, kam es am Freitagnachmittag während des Soundchecks zu einem Unfall. Auf dem Weg zur Bühne stürzte Senta Berger etwa einen halben Meter in die Tiefe.
Trotz des Schocks wollte sie zunächst weitermachen. Sie sei Profi, habe argumentiert, sie müsse ja ohnehin nur sitzen. Erst nach eindringlichem Zureden der alarmierten Notärzte ließ sie sich ins Krankenhaus bringen.
Dort folgte die ernste Diagnose. Senta Berger hatte sich bei dem Sturz den Oberschenkel gebrochen. Am frühen Sonntagmorgen wurde sie in einer Hamburger Klinik operiert. Die Operation verlief nach Angaben aus ihrem Umfeld gut.
Für ältere Menschen ist ein solcher Eingriff nicht ohne Risiko, umso größer ist die Erleichterung, dass alles komplikationslos verlief. Die Schauspielerin befindet sich mittlerweile auf dem Weg der Besserung.
Wie lange ihre Genesung dauern wird, ist derzeit jedoch nicht absehbar. Fest steht, dass alle anstehenden Termine abgesagt werden müssen.
Dazu zählen auch Auftritte rund um ihren neuen Kinofilm "Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke", der ab 29. Jänner in die Kinos kommt. Auch ein geplanter Besuch der ARD-Show "Klein gegen Groß" kann nicht stattfinden.
Besonders ernüchternd: Eigentlich hätte Berger bei den Premieren Ende Jänner gemeinsam mit ihrem Sohn Simon Verhoeven über den roten Teppich schreiten sollen. Er führte bei dem Film Regie. Nun wird sie dabei aber voraussichtlich fehlen.
Simon Verhoeven äußerte sich gegenüber "Bild" besorgt, aber zuversichtlich. "Meiner Mutter geht es den Umständen entsprechend gut. Wir sind froh, dass sie in sehr guten Händen ist. Sie ist eine Kämpferin, das wird sie jetzt auch wieder beweisen."
Auch wenn die Freude auf gemeinsame Auftritte groß gewesen sei, stehe nun etwas anderes im Vordergrund. "Jetzt steht für uns alle aber natürlich ausschließlich ihre Genesung im Vordergrund."