Eine beeindruckende Leistung von Christian Giefing, die nicht mit einer Medaille belohnt wurde. Der 18-jährige Burgenländer hat bei der Langbahn-EM in Paris am Freitagabend über 200 Meter Kraul den vierten Platz belegt und ist damit haarscharf am Stockerl vorbeigeschwommen.
Giefing schlug mit der Zeit von 1:45,14 Minuten an, auf die Medaillenränge hatten 27 Hundertstelsekunden gefehlt. Nach einem verhaltenen Start hatte Giefing bei der letzten Wende noch auf Rang drei gelegen. Am Ende reichte es dann nur für Blech.
Im Vorlauf hatte der erst 18-Jährige mit der Zeit von 1:44,96 Minuten noch deutlich den bisherigen österreichischen Rekord von Felix Auböck aus dem Jahr 2022 geknackt.
Gold ging, wie erwartet, an den Rumänen David Popovici, der mit 1:44,15 Minuten klar der Schnellste war, den Litauer Tomas Navikonis um vier Zehntelsekunden abhängte. Bronze direkt vor Giefing holte sich der Brite James Guy (1:44,87 Minuten).
Valentin Bayer (29,19 Sekunden) und Luka Mladenovic (27,37 Sekunden) sind derweil über 50 Meter Brust als 14. und 16. im Halbfinale deutlich am Finaleinzug vorbeigeschwommen.
Ebenso im Halbfinale gescheitert ist Martin Espernberger über 200 Meter Delfin. Die Zeit von 1:56,71 Minuten brachte den 14. Rang und damit das Aus.