Schwimmen in Freibädern soll Virus-sicher sein

"Zu einem späteren Zeitpunkt" als Anfang Mai sollen Österreichs Freibäder aufsperren, notfalls ohne Schwimmen. Dabei soll genau das das Ungefährlichste sein.

In der Corona-Krise werden zwar die heimischen Freibäder wieder öffnen, nur wann ist ungewiss. Von den Ministerien heißt es, dass mit Abstandsregeln und Co. nichts gegen eine Öffnung spreche, sie allerdings nicht Anfang Mai wie gewohnt möglich sei. Weil man keinen Zeitpunkt nennt, will etwa Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) den Zugang zu Freibädern ermöglichen – notfalls auch nur zu den Liegeflächen ohne Schwimmen.

Dabei soll genau das Schwimmen in Bezug auf das Virus ungefährlich sein, sagt der Infektiologe Franz Allerberger zum "ORF". Die Übertragung des Coronavirus über das Wasser in Freibädern sei unwahrscheinlich, besonders bei Becken mit Chlor und Desinfektionsmitteln. Diese würden die Schutzhülle des Virus angreifen und zerstören.

Noch keine Betretungsverbote

Wo man sich allerdings eher leicht infizieren könne, sei bei dichtem Gedränge bei den Zu- und Ausgängen oder auf der Liegewiese, wo etwa Kinder sich nur schwer an die Regeln halten könnten. Daran wollen die Betreiber nun arbeiten, um die Abstandsregeln umsetzen zu können.

Die Wahrung der Abstandsregeln aufgrund des Coronavirus in Freibädern, aber auch in freien Seen und Donauzugängen, gilt übrigens auch im Wasser. Seen und Flusszugänge scheinen bisher jedenfalls als Bademöglichkeit erlaubt zu sein, denn noch wurden keine Betretungsverbote erlassen.

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