Schwimmer Auböck kämpft im TV-Interview mit den Tränen

Felix Auböck verpasste die Olympia-Medaille.
Felix Auböck verpasste die Olympia-Medaille.Gepa
Nach Rang vier über 400 Meter schwamm Felix Auböck am Donnerstag über 800 Meter auf Rang sieben, kämpfte danach mit den Tränen. 

Der große Traum von Olympia-Edelmetall hat sich für den 24-Jährigen nicht erfüllt. War Österreichs bester Schwimmer über seine Parade-Strecke, die 400 Meter, noch als Vierter hauchdünn am Stockerl vorbeigeschrammt, fehlten über die 800 Meter knapp sieben Sekunden. 

"Jetzt bin ich enttäuscht"

Deshalb zeigte sich Auböck nach seinem zweiten Olympia-Finale besonders emotional, kämpfte im "ORF"-Interview mit den Tränen. "Es ist keine Tragödie, aber ich bin enttäuscht", erklärte der 24-Jährige. 

"Hätte ich vor einem Jahr gesagt bekommen, dass ich in zwei olympischen Finals schwimmen darf, hätte ich mich extrem gefreut. Jetzt bin ich in der Situation, bin aber eigentlich traurig. Unglaublich, wie schnell sich das ändern kann", erklärte der 24-Jährige. 

"Bedeutet mir einfach so viel"

Doch warum wurde Österreichs Parade-Schwimmer derart emotional? "Weil es mir einfach so viel bedeutet. Ich hätte eben so gerne diese Medaille gehabt. Es ist sich aber eben nicht ausgegangen", bilanzierte Auböck, der über 800 Meter im Vorlauf noch österreichischen Rekord schwamm, diese Zeit allerdings ebenso wenig für die Top-Drei gereicht hätte. 

Einen Olympia-Start wird Auböck noch absolvieren, schwimmt auch die 1.500 Meter. Allerdings wäre Edelmetall da schon eine faustdicke Überraschung. "Sicher würde ich gerne noch einmal in einem olympischen Finale schwimmen", erklärte der 24-Jährige seine Ziele. 

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