Die hohen Temperaturen – es bleibt heiß, aber nicht mehr ganz so extrem wie zuletzt – sind auch für die Spitäler eine Herausforderung.
"Heute" fragte bei der NÖ Landesgesundheitsagentur nach, wie man mit der Hitze umgeht und ob es ein erhöhtes Patientenaufkommen gibt.
Eine Sprecherin teilte mit: "Die anhaltend hohen Außentemperaturen spiegeln sich derzeit auch im Patientenaufkommen wider und ist über Niederösterreich hinweg unterschiedlich. Man kann sagen, dass es Klinikstandorte mit deutlich erhöhtem Aufkommen gibt bis hin zu Standorten mit keinem vermehrten Patientenaufkommen. Die medizinische Versorgung ist uneingeschränkt sichergestellt."
Und weiter: "Die Kliniken sind auf hitzebedingte Erkrankungen wie Dehydrierung, Kreislaufprobleme oder Hitzschlag vorbereitet. Speziell ältere Menschen leiden teilweise sehr unter der Hitze und in Kombination mit einer nicht ausreichenden Flüssigkeitszufuhr (Trinkmenge) kommt es häufig zu Kreislaufproblemen, Schwindel, niedrigem Blutdruck bis hin zum Kreislaufkollaps. Im Extremfall können auch Herz- und Nierenprobleme sowie Verwirrtheitszustände und Erbrechen resultieren."
Die personelle Besetzung der Ambulanzen sowie aller wesentlichen Versorgungsbereiche sei auch während der Haupturlaubszeit durchgehend sichergestellt: "Eine Verschiebung von Operationen oder technische Probleme sind uns nicht bekannt."