Wien

Scooter-Sheriff soll auch Donaukanal und MaHü bewachen

Seit Mai achtet in der Wiener City ein "Sheriff" auf wild abgestellte Scooter. Offenbar mit Erfolg, denn nun soll das Pilotprojekt erweitert werden.

Louis Kraft
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Ende Mai startete das Pilotprojekt der Scooter-Sheriffs von Wirtschaftskammer Wien und dem E-Scooter-Verleiher Lime. Nun soll die Idee von (v.l.n.r.) Dieter Steup, WK Wien-Bezirksobmann für die Innere Stadt, und Jashar Seyfi, Geschäftsführer des E-Scooter-Verleihers Lime in der DACH-Region, (hier mit dem Scooter-Ordner) auch auf andere Gebiete ausgeweitet werden.
Ende Mai startete das Pilotprojekt der Scooter-Sheriffs von Wirtschaftskammer Wien und dem E-Scooter-Verleiher Lime. Nun soll die Idee von (v.l.n.r.) Dieter Steup, WK Wien-Bezirksobmann für die Innere Stadt, und Jashar Seyfi, Geschäftsführer des E-Scooter-Verleihers Lime in der DACH-Region, (hier mit dem Scooter-Ordner) auch auf andere Gebiete ausgeweitet werden.
Florian Wieser

Seit es die flinken City-Flitzer gibt, sorgen sie für Ärger. Immer wieder gibt es Probleme mit wild abgestellten Scootern sowie blockierten Geh- und Radwegen. Nachdem auch bei Wirtschaftskammer Wien hunderte Beschwerden und Anfragen über falsch abgestellte Leihscooter eingingen, rief sie gemeinsam mit dem Scooter-Anbieter Lime Ende Mai ein Pilotprojekt ins Leben. Seitdem ist an drei Tagen die Woche – immer dienstags, freitags und samstags – ein "Scooter-Sheriff" in der City unterwegs, der für Ordnung sorgen sollte. Die Einschränkung dabei war, dass der Sheriff als Lime-Mitarbeiter auch nur für Lime-Scooter zuständig war. Als Testphase wurden zwei Monate vereinbart, nun nach Ablauf dieser Zeit steht fest: Es funktioniert und soll ausgebaut werden. 

Scooter-Ordner auch für Donaukanal oder MaHü angedacht

"Die erste Bilanz der Unternehmer in den Einkaufsstraßen im 1. Bezirk ist sehr positiv", wird Dieter Steup, Obmann der Wirtschaftskammer für den 1. Bezirk in mehreren Medien zitiert. Daher plant die Wirtschaftskammer den Aktionsradius des  Scooter-Sheriff zu erweitern. Im Gespräch sind stark frequentierte Orte wie beispielsweise der Donaukanal, die Mariahilfer Straße, der Karlsplatz oder etwa der Karlsplatz. 

Auch in der City soll die Präsenz verstärkt werden: Geht es nach Steup, ist der Scooter-Ordnungsdienst künftig täglich unterwegs und nimmt sich dann auch den Scootern aller Anbieter an. Mit einem runden Tisch will Steup nun die Unternehmen zusammenbringen. 

Ob ein Sheriffsdienst für alle Scooter-Firmen tatsächlich funktioniert, darüber herrschen aber offenbar Zweifel. Im "Kurier" wird etwa der Chef des Scooter-Anbieters Tier, Maximilian Nageler, zitiert. Er glaubt, dass dafür zumindest bis zu 20 Wächter für ganz Wien nötig sein und dass das "an der Kooperation der Anbieter scheitern" könnte. 

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