Nächstes Mitglied verlässt die Liste Pilz

Sebastian Bohrn-Mena.
Sebastian Bohrn-Mena.Bild: Helmut Graf
Die Liste Pilz schrumpft erneut: Sebastian Bohrn-Mena kehrt der Partei den Rücken, bleibt aber im Parlamentsklub.
Vor nicht einmal einem Monat ist die "Rebellin" Martha Bißmann nach einem Zerwürfnis aus der Liste Pilz ausgetreten. Jetzt nimmt auch Tierschutz- und Kinderrechte-Sprecher Sebastian Bohrn-Mena seinen Hut und kehrt der Partei den Rücken.

Gegenüber der "Presse" kritisierte er eine "autoritäre, fast demokratiefeindliche Umgangsweise mit Parteimitgliedern". Es sei einer der Gründe, die Partei zu verlassen.

Als er in die Partei eintrat, hätte er sich einen Überblick verschaffen – über Ausgaben, Personal, Beschlüsse und andere Dinge. Die angeforderten Sitzungsprotokolle, auf die er "laut Statut ein Recht" habe, seien aber nie ausgehändigt worden. "Ich kann nicht für Vorgänge haften, die ich nicht kenne", so Bohrn-Mena zur "Presse".

CommentCreated with Sketch.17 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Pilz als Parteichef

Peter Pilz sei "jedenfalls kein guter Parteichef" und würde bei jeder anderen Partei einen Untersuchungsausschuss fordern, schießt er nach.

Bohrn-Mena sieht die Zukunft der Liste Pilz skeptisch: "Es ist traurig, aber ich glaube nicht, dass eine derart agierende Partei mit diesen Menschen bei Wahlen noch einmal reüssieren kann." Er will im Parlamentsklub der Liste Pilz aktiv bleiben.

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(red)

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