Politik

Kurz erleichtert Israel Zugang zu Archiven

Heute Redaktion
13.09.2021, 20:26

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) will die Zusammenarbeit mit der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem vertiefen. Dafür unterschrieb er ein Abkommen.

Drei Tage lang ist Kurz in Israel. Sein Terminkalender ist dicht gedrängt: Gleich am ersten Tag will er österreichische Holocaust-Überlebende treffen. Anschließend steht ein Besuch an der Max-Rayne-Schule in Jerusalem an und am Abend besucht der Bundeskanzler die Grabeskirche und die Klagemauer.

Der erste Tagespunkt war ein Treffen in der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem. Dort unterzeichnete Kurz eine Vereinbarung, um Israel den Zugang zu österreichischen Archiven für die Holocaust-Forschung erleichtern soll. Gleichzeitig wurde ein Abkommen im Bereich der Lehrerfortbildung unterschrieben.

Kritik an der Reise

Trotz der guten Beziehungen zu Israel, wird die Reise von Experten als heikel betrachtet. Grund dafür ist der FPÖ-Boykott seitens Israel. Man wolle den Kontakt mit Freiheitlichen Ministerien meiden und nur auf Beamtenebene miteinander arbeiten.

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Auch die palästinensische Botschaft kritisierte die Reise des Bundeskanzlers bereits. So würde Kurz nur israelische Gebiete besuchen. Palästinensische Orte ließe man offenbar außen vor, trotz des langen Aufenthalts. (slo)

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