Politik

Sebastian Kurz hängt die Konkurrenz locker ab

Sebastian Kurz kam, sah und siegt. Dafür rutscht die FPÖ auf den dritten Platz ab. Das sagt die aktuelle Sonntagsfrage von ATV.
Heute Redaktion
14.09.2021, 00:10

Die Regierung hat zwar betont, effektiv an offenen Themen arbeiten zu wollen, doch aktuell folgt ein Streit dem anderen. Welche Auswirkungen hat das Gezänk, wie würden die Österreicherinnen und Österreicher diesen Sonntag wählen?

Meinungsforscher Peter Hajek hat für den „ATV Österreich Trend" 704 wahlberechtigten Österreichern die Sonntags- sowie Kanzlerfrage gestellt.

Die Sonntagsfrage

Würden die Nationalratswahlen schon diesen Sonntag stattfinden, läge die ÖVP mit Sebastian Kurz als Spitzenkandidat mit 34 Prozent an erster Stelle. Die SPÖ würde mit 26 Prozent aktuell 8 Punkte hinter der ÖVP liegen, dicht gefolgt von der FPÖ mit 24 Prozent, die den dritten Platz besetzt.

Der Wechsel an der Spitze der Grünen hat keine Veränderungen nach sich gezogen, die Partei war schon zuvor auf neun Prozent gefallen. Die NEOS halten stabil bei fünf Prozent.

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ÖVP- und FPÖ-Wähler weniger bereit für einen Wechsel



Potenziale gibt es derzeit bei den unentschlossenen Wählern: Insbesondere Wähler, die 2013 für SPÖ, Grüne und NEOS stimmten, sind wechselbereiter als ÖVP- und FPÖ-Wähler. „Die Sonntagsfrage zeigt, dass Sebastian Kurz nach wie vor sein hohes Niveau hält. Es bleibt trotz alledem abzuwarten, wie sich die nächsten Monate entwickeln und wie er und sein Team mit möglichen Rückschlägen umgehen werden", meint Hajek.

Die Kanzlerfrage



Könnten die Österreicher den Bundeskanzler direkt wählen, würden aktuell die meisten wieder für Kurz stimmen. Der designierte ÖVP-Obmann lässt mit 34 Prozent Zustimmung Bundeskanzler Kern (27 Prozent) hinter sich. Heinz-Christian Strache liegt mit 13 Prozent vor Ulrike Lunacek, die auf vier Prozent kommt. Matthias Strolz liegt mit zwei Prozent auf dem sicheren letzten Platz.

Kurz verteidigt damit seine blendenden Sympathiewerte. Auch in der letzten Umfrage von Heute lag Kurz mit 33 Prozent weit vor Kern und Strache. (GP)