Fotograf will ÖVP wegen Photoshop-Fake klagen

Eine nachträgliche Foto-Manipulation könnte die ÖVP jetzt teuer zu stehen kommen. Sie hatte offenbar unerlaubt das Bild eines Fotografen verwendet.
Das Gelächter war groß, als die ÖVP ein Foto von Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner von einem vermeintlichen "Joint"-Bild im Hintergrund bereinigte – "Heute" berichtete. Die "Korrektur" hat nun ein Nachspiel. Der Fotograf des Ersatzfotos, einer Alpenlandschaft, droht mit einer Klage.

Wie der "Standard" berichtet, hat sich der Rechtsschutzverband der Fotografen Österreichs eingeschaltet. Im Auftrag des Fotografen wurde die Volkspartei aufgefordert, eine Unterlassungserklärung abzugeben, ihn zu entschädigen und die Rechtskosten zu übernehmen.

Die Begründung: Die Veröffentlichung sei weder mit Einverständnis noch der Namensnennung des Urhebers erfolgt.

ÖVP lenkt ein

Die Vorarlberger ÖVP will die Forderungen erfüllen. "Wir werden uns auch beim Künstler entschuldigen", so ÖVP-Geschäftsführer Dietmar Wetz gegenüber dem "Standard". Insgesamt geht es wohl um eine Summe von 1.000 Euro. Man habe darüber diskutiert und wolle in Zukunft sensibler mit sozialen Medien umgehen. Retuschierte Fotos seien nicht Stil der Vorarlberger ÖVP, sagte Wetz.

CommentCreated with Sketch.3 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Fotomanipulation hatte den Hashtag #retouchierenwiekurz auf Twitter nach sich gezogen:









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(red)

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