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Sechs geniale Städte für Rad-Urlauber

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:55

Wer auch im Urlaub gerne in die Pedalen tritt, ist in manchen Städten besonders gut aufgehoben. Das weltweit meistbesuchte Hotelbuchungsportal Hotels.com zeigt, in welchen europäischen Städten das kultige Gefährt zum Stadtbild gehört und listet die Durchschnittspreise für eine Hotelübernachtung im jeweiligen Ort pro Person auf.

Wer auch im Urlaub gerne in die Pedalen tritt, ist in manchen Städten besonders gut aufgehoben. Das Hotelbuchungsportal Hotels.com zeigt, in welchen europäischen Städten das kultige Gefährt zum Stadtbild gehört und listet die Durchschnittspreise für eine Hotelübernachtung im jeweiligen Ort pro Person auf.

Öko-Metropole Kopenhagen: 121 Euro

Kopenhagen kämpft hart um den Titel als "Öko-Metropole" - und da spielt das Zweirad natürlich keine unwesentliche Rolle. Neben den insgesamt 350 Kilometern Radweg können sich Fans der Tretferraris sogar auf einer vier Meter breiten Fahrrad-Autobahn austoben. Wem da die Luft ausgeht, der kann seine Reifen bei einem kurzen Boxenstopp mal wieder ordentlich aufpumpen. Sogar kleinere Reparaturen sind hier kein Problem. Nur mit Muskelkraft und einigen Tritten erreicht man auch die schönsten Parks, Wälder und Strände der Nord- und Südseite Kopenhagens.

Hippes London: 139 Euro

In London gehören die Hipster zur Fahrrad-Kultur, wie der Honig zur Biene. Stilvoll gekleidete Menschen machen hier mit ihren Retro-Bikes die Stadt unsicher. Bei wem die Schraube locker sitzt, der kann sich in einer der hippen Espresso Bars für die nächste Tour mit Koffein dopen - und dort auch gleichzeitig sein Gefährt zur Reparatur geben. Die Stadt besitzt jedoch den Ehrgeiz, neben Hipstern auch andere Bewohner vom Schwung in den Sattel zu überzeugen - laufend wird in eine bessere Infrastruktur investiert. So hat sich die Anzahl an Radfahrern in den letzten zehn Jahren verdoppelt.

Fahrrad-Metropole Amsterdam: 120 Euro

Als Mekka unter Radfahrern kann Amsterdam gelten, denn die Hauptstadt der Niederlande beherbergt mehr Fahrräder als Einwohner. Kein Wunder, dass die zahlreichen Exemplare auch die Brücken Amsterdams schmücken. Reisende sollten unbedingt eine Fahrt durch den Vondelpark unternehmen: Mit 47 Hektar ist er mehr als doppelt so groß wie das Berliner Olympiastadion und damit der zweitgrößte Park der Stadt. Auch das Rijksmuseum ist mit dem fahrbaren Untersatz einfach und schnell zu erreichen.

Vielfältiges Berlin: 82 Euro

Auch in Deutschlands Hauptstadt sind Drahtesel bei dem hippen Volk beliebt. Gerade hier sollten Besucher von Touri-Bussen und Nahverkehr auf ein Fahrrad umsatteln, denn jedes Stadtviertel hat so seine Besonderheit: Ob das In-Viertel Friedrichshain mit zahlreichen Clubs, der familiäre Prenzlauer Berg mit netten Straßencafés oder das noble Charlottenburg inklusive Shoppingmeile Kurfürstendamm. Statt Fahrrad-Autobahn lockt Berlin mit langen und breiten Straßen, die für Besucher leicht zu befahren sind. Einer der schönsten Radwege verläuft an der Spree entlang der historischen Mitte, der Museumsinsel, vorbei an den Resten der Berliner Mauer bis hin zum Treptower Park mit seinem sowjetischen Ehrenmal und einem angrenzenden stillgelegten Vergnügungspark.

Top-Fahrradstadt Antwerpen: 93 Euro

In dem Land, das Radrennen quasi im Blut hat und in dem Radprofis einen Heldenstatus einnehmen, befindet sich natürlich ebenfalls eine kultige Fahrrad-Stadt. Ähnlich anderer europäischer Städte, führen auch in Antwerpen Staus und knapp bemessener Parkraum dazu, dass immer mehr Menschen ihr Fahrrad für den Stadtverkehr nutzen. Touristen, die ihr Rad zu Hause gelassen haben, können sich problemlos ein belgisches Exemplar an einer der 85 Fahrradstationen in der Hafenstadt leihen. Und dann kann es auch los gehen – Ab auf die mittelalterlichen Gassen zu den vielen Museen und der berühmten Kathedrale.

Vernetztes Sevilla: 78 Euro

Sevilla beweist, dass eine urbane Fahrrad-Kultur nicht nur den nordeuropäischen Städten vorbehalten ist. Die Hauptstadt Andalusiens ist ein Muss für Spanien-Besucher mit einer Vorliebe für Zweiräder. Insgesamt 120 Kilometer Fahrradweg überzeugen wohl auch die 70.000 "Sevillanos", die tagtäglich mit ihrem Fahrrad unterwegs sind. Empfehlenswert für alle Sevilla-Touristen: eine Tapas-Tour mit dem geliehenen Fahrrad. So können Touristen die ausgezeichnete spanische Küche mal anders testen. Chorizo, Paella und Gambas werden danach bei einer Fahrt zu Sehenswürdigkeiten wie dem Königspalast, der Plaza de España oder der Kathedrale mit der berühmten Giralda einfach wieder abgeradelt.

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