Kurz selbst hatte die Ermittlungen öffentlich gemacht. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu drei Jahre Haft. Davon geht er aber nicht aus. Der Kanzler über:
"Ich habe immer versucht, die Wahrheit zu sagen und alle meine Erinnerungen mit dem Ausschuss zu teilen."
"Es wird ständig mit Anzeigen gearbeitet, mit dem Ziel, ein Verfahren zu kreieren."
"Man versucht seit Beginn meiner Amtszeit mit Demos, dann mit der Abwahl im Parlament und mit ständigen Anzeigen, mich aus dem Amt zu befördern."
"Nachdem die WKStA das jederzeit machen kann, gehe ich von einem Strafantrag aus. Das gibt mir die Möglichkeit, meine Sicht darzulegen."
"Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Ich habe nichts Unwahres gesagt."
"Ich sehe keinen Grund dafür."
"Das ist nicht belastet. Bisher haben sich alle Vorwürfe als falsch herausgestellt."
"Mein Team und ich sind zwei Mal von der Bevölkerung gewählt worden. Ich bin nicht bereit, es als Naturgesetz zu akzeptieren, dass nur ein Sozialdemokrat Kanzler sein darf."
Während die Opposition Kurz scharf kritisiert und die FPÖ sogar einen Misstrauensantrag ins Spiel bringt, steht die ÖVP "klar hinter Bundesparteiobmann Kurz", so der Steirer Hermann Schützenhöfer im Namen aller sechs ÖVP-Landeshauptleute.