Conditioner vor dem Shampoo, Haare nur einmal pro Woche waschen oder sanft auswringen statt rubbeln - auf Social Media kursieren unzählige Tipps zur Haarpflege. Besonders Japanerinnen gelten als Vorbilder für langes, kräftiges und seidiges Haar.
Ein Blick auf ihre bewährten Methoden lohnt sich. Die japanische Haarwaschmethode basiert auf drei einfachen Schritten, die auch du leicht umsetzen kannst.
Wie chip.de unter Berufung auf Brigitte.de und Vogue.de berichtet, beginnt alles mit Haaröl vor dem Waschen. In Japan ist es üblich, das Öl auf die Kopfhaut aufzutragen - das gleicht sie aus und hält sie länger sauber.
Der zweite Schritt fokussiert sich auf die Kopfhautpflege. Viele japanische Friseure verwenden zwei Silikon-Massagebürsten gleichzeitig. Damit wird die Kopfhaut auf jeder Seite des Kopfes massiert. Man beginnt am Hinterkopf und arbeitet sich nach oben durch.
"Je gesünder die Kopfhaut, desto besser sind die Chancen, dass auch das Haar gesund ist", erklärt Dermatologin Morgan Rabach. Die Wirkung der Zwei-Bürsten-Technik entfaltet sich beim Shampoonieren noch stärker und stimuliert das Haarwachstum.
Der dritte Schritt betrifft das Trocknen. Die Haare sollten sanft getrocknet werden, ohne zu reiben. Bevor du zur Bürste greifst, empfiehlt es sich, die Haare zu entwirren, um Haarbruch zu vermeiden.
Japanerinnen verwenden zum Trocknen oft saugfähige Mikrofasertücher oder weiche Baumwoll-T-Shirts, um Frizz zu reduzieren. So bleibt die Feuchtigkeit im Handtuch, bevor die Kopfhaut durch Föhnen Hitze ausgesetzt wird.
Als Bonus-Tipp: Japanerinnen nutzen Haaröl nicht nur vor, sondern auch nach dem Waschen. Geishas griffen etwa zu Kamelienöl, um dem Haar beim Bürsten Glanz zu verleihen. Auch Olivenöl eignet sich für die Haarpflege - es schützt vor Austrocknung und wirkt gegen sprödes Haar.