Pflege, Masken, Öle

"Hygrale Fatigue" – wenn Feuchtigkeit dem Haar schadet

Sich die prachtvolle Mähne zu "über"-pflegen, kann tatsächlich passieren. Was gegen "Hygrale Fatigue" wirklich hilft.
Heute Life
03.04.2026, 11:42
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Einen "Bad Hair"-Day zu haben, kann einen zur Weißglut treiben. Schlimmer ist es, wenn die Mähne, trotz adäquater Pflege und Haarwäschen, platt und brüchig aussieht. Auch wenn die Routine gleich geblieben ist, liegt der Grund für die stumpfen Haare meist nicht in den Kosmetikprodukten, sondern an der Menge, die man in seine Strähnen verteilt.

Was ist "Hygrale Fatigue"?

Bei "Hygrale Fatigue" handelt es sich um eine Art der Haarschädigung, die durch das Aufquellen und Schrumpfen der Haarfollikel aufgrund übermäßiger Feuchtigkeit verursacht wird. Jedes Mal, wenn die Haare gewaschen werden oder eine reichhaltige Maske aufgetragen wird, quillt die Haarfaser auf und zieht sich dann beim Trocknen wieder zusammen.

Mit der Zeit schwächt diese ständige Bewegung die innere Struktur des Haares, wodurch es brüchiger und weniger elastisch wird. Zwar mag das Haar gepflegt aussehen und glänzen, tatsächlich wird das Haar nur schwach: Es verliert an Kraft, bricht leicht und wirkt kraus.

"Hygrale Fatigue" betrifft größtenteils Haare, die bereits etwas strapaziert sind: Wenn die äußere Schutzschicht der Haare zu offen ist, fließt Wasser kontinuierlich rein und raus. Dieses wiederholte Aufquellen und Schrumpfen schwächt die Haarfaser, macht sie brüchig, stumpf und verleiht ihr eine seltsame, leicht gummiartige und sehr elastische Textur.

Vermeide das

Um die Haare zu stärken, sollten für eine gewisse Zeit auf Masken und Leave-in-Produkten verzichtet werden. Ein Detox-Shampoo könnte helfen, Produktrückstände aus den Strähnen zu lösen. Mit nassen Haaren ins Bett zu gehen, sollte unbedingt vermieden werden. Mit ein wenig Disziplin und einem Spitzenschnitt kann das Haar wieder kräftig werden.

{title && {title} } red, {title && {title} } 03.04.2026, 11:42
Jetzt E-Paper lesen