Ein aufgedunsenes Gesicht am Morgen ist für viele kein seltenes Phänomen. Die Züge wirken weicher, die Augenpartie schwerer, manchmal scheint das ganze Gesicht plötzlich geschwollen. Dahinter steckt oft mehr als nur eine schlechte Nacht.
Häufig spielen Wassereinlagerungen eine Rolle, etwa nach salzigem Essen, Alkohol oder zu wenig Schlaf, wenn der Körper die Flüssigkeit anders verteilt. Auch Hormone können das Erscheinungsbild verändern, besonders rund um den Zyklus, da viele Frauen von geschwollenen Gesichtszügen berichten.
Genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die möglichen Ursachen.
1. Mehr Wasser trinken
So widersprüchlich es klingt: Wer zu wenig trinkt, lagert oft mehr Wasser ein. Der Körper hält Flüssigkeit eher zurück, wenn er das Gefühl hat, nicht ausreichend versorgt zu sein. Ausreichend Wasser hilft, den Stoffwechsel in Schwung zu bringen.
2. Salz reduzieren
Zu viel Salz gehört zu den häufigsten Gründen für ein aufgedunsenes Gesicht. Natrium bindet Wasser im Körper. Dadurch können Schwellungen vor allem rund um Augen, Wangen und Kiefer stärker sichtbar werden. In Fertigprodukten und Fast Food steckt besonders viel verstecktes Salz!
3. Alkohol vermeiden
Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit und verdirbt zugleich den Flüssigkeitshaushalt. Das kann dazu führen, dass man am nächsten Morgen nicht nur müde, sondern auch sichtlich aufgeschwemmt aussieht. Dazu kommt, dass Alkohol Entzündungsprozesse fördern kann.
4. Gesicht kühlen
Kälte kann helfen, Schwellungen kurzfristig zu reduzieren. Kaltes Wasser, gekühlte Augenpads oder ein kalter Waschlappen wirken abschwellend und können vor allem morgens einen Unterschied machen. Die Blutgefäße ziehen sich zusammen. Dadurch wirkt das Gesicht frischer.
5. Gesichtsmassagen nutzen
Sanfte Massagen können den Lymphfluss anregen und dabei helfen, eingelagerte Flüssigkeit besser abzutransportieren. Das funktioniert mit den Fingern, einem Gua-Sha-Stein oder einer Gesichtsrolle. Wichtig ist dabei, mit leichtem Druck und in eine Richtung zu arbeiten. Anleitungen dazu findet man etwa auf YouTube.
6. Genug schlafen
Zu wenig Schlaf ist ein Klassiker, wenn das Gesicht am nächsten Morgen aufgedunsen aussieht. Während der Nacht regeneriert sich der Körper, und auch der Flüssigkeitshaushalt kommt wieder in Balance
7. Mehr bewegen
Sport bringt den Kreislauf und das Lymphsystem in Gang. Es reicht aber oft schon ein Spaziergang, ein leichtes Training oder ein paar Minuten Dehnen, die dazu beitragen können, dass der Körper Flüssigkeit besser verteilt und nicht so stark einlagert.
8. Mit erhöhtem Kopf schlafen
Wenn man flach liegt, kann sich Flüssigkeit über Nacht leichter im Gesicht sammeln. Wer mit leicht erhöhtem Kopf schläft, etwa durch ein zusätzliches Kissen, kann verhindern, dass sich Schwellungen am Morgen so stark zeigen.
9. Allergien abklären lassen
Nicht immer steckt nur Ernährungs- oder Schlafmangel dahinter. Auch Allergien können dazu führen, dass das Gesicht geschwollen wirkt, besonders rund um Augen und Nase. Pollen, Hausstaub, Kosmetik oder bestimmte Lebensmittel kommen als Auslöser infrage.
10. Zucker reduzieren
Auch zu viel Zucker kann dem Gesicht zusetzen. Er kann Entzündungsprozesse im Körper fördern und sich indirekt auf die Haut und das Gewebe auswirken.