Seilbahner protestieren gegen Maskenpflicht

Maske am Ski-Lift, hier allerdings keine FFP2
Maske am Ski-Lift, hier allerdings keine FFP2VALENTIN FLAURAUD / Keystone / picturedesk.com
Lift- und Seilbahnbetreiber üben heftige Kritik an der FFP2-Pflicht in Gondeln und Ski-Liften. Dabei bedienen sie sich einem hinkenden Vergleich.

Die Skigebiete dürfen öffnen, parallel dazu sind die Schulen geschlossen. Was bei vielen für Unverständnis sorgt, geht den Seilbahnbetreibern selbst noch nicht weit genug. Denn zu den Auflagen zählt etwa das Tragen einer FFP2-Maske für alle Fahrgäste.

"Wenn ein Gast mit normaler OP-Maske zum Drehkreuz kommt, dann müssten wir ihn aufhalten. Er muss dann schauen, ob er irgendwo eine FFP2-Maske bekommt. Das ist sehr schwer nachvollziehbar", sagt Bergbahnen-Sprecher Erich Egger.

U-Bahn vs Ski-Lift

"Es gibt kein Verkehrsmittel in Österreich, wo solche Masken getragen werden müssten", merkt er an. Dass man eine solche in der U-Bahn und im Zug nicht tragen muss, findet er offenbar ungerecht. Doch eine U-Bahn bringt vorrangig Menschen an ihre Arbeitsplätze, wohl die wenigsten steigen aus purem Vergnügen in ihrer Freizeit in die U6. Im Gegensatz zu einem Ski-Lift.

Auflagen wie die FFP2-Pflicht seien es aber, mit denen sich viele Salzburger Skigebiete nicht arrangieren und dadurch zu Weihnachten nicht aufsperren werden können. Von den verschärften Bedingungen sei man überrascht worden, so Egger.

"Das sind schon Hürden, die wir in kürzester Zeit abarbeiten müssen. Einige sehen sich nicht in der Lage, das so zu machen."

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