Alexander Zverev greift am Sonntag nach seinem ersten Wimbledon-Titel – und erneut wird Freundin Sophia Thomalla beim Finale nicht auf der Tribüne sitzen. Wie schon bei seinem Triumph bei den French Open verhindert ein beruflicher Termin die persönliche Unterstützung.
Bereits beim Finale in Paris musste die Moderatorin wegen Dreharbeiten passen und reiste erst nach dem Match zur Siegerfeier an. Auch diesmal wird Thomalla erst nach dem Endspiel nach London kommen – diesmal mit dem Flugzeug. Ob es erneut etwas zu feiern gibt, wird sich allerdings erst zeigen.
Im Finale wartet mit Jannik Sinner ausgerechnet Zverevs Angstgegner. Der Italiener gewann die vergangenen neun Duelle gegen den Deutschen. Dennoch reist der Weltranglistenzweite mit Selbstvertrauen an, nachdem er in Wimbledon bereits eine andere Negativserie beendet hatte: Gegen Taylor Fritz feierte er nach zuvor sieben Niederlagen in Folge endlich wieder einen Sieg.
Vor Grand-Slam-Turnieren setzt Zverev auf ein ungewöhnliches Erfolgsrezept. Während der gesamten zwei Turnierwochen bleibt sein Handy ausgeschaltet. Keine Anrufe, keine Nachrichten, keine sozialen Medien – der 29-Jährige schottet sich komplett von der Außenwelt ab.
Davon ist auch Thomalla betroffen. "Wir haben eine stabile Beziehung", sagte Zverev über die ungewöhnliche Regel. Sollte es einen Notfall geben, könnten sein Team oder seine Familie jederzeit erreicht werden.