Emotionaler Triumph für Alexander Zverev! Der Deutsche gewann am Sonntag die French Open in Paris, holte gegen Flavio Cobolli seinen ersten Grand-Slam-Titel im 41. (!) Versuch. Freundin Sophia Thomalla musste den historischen Moment zunächst aus der Ferne verfolgen – sie war beruflich in Köln eingespannt.
Eigentlich wollte die Moderatorin erst nach dem Finale nach Paris reisen. Doch weil das Match länger dauerte als gedacht, musste sie schon während der Partie los. "Konnte ja keiner ahnen, dass es so lange dauert. Also musste ich eher los, nach dem vierten Satz, den er gerade verloren hatte. Dieser Zug war der letzte nach Paris", erzählt Thomalla.
Dann der nächste Schock: Die Online-Buchung klappte nicht, Thomalla stand plötzlich ohne Ticket da. "Ich stand mit Hund weinend auf dem Bahnsteig. Die Schaffnerin erkannte mich wohl und wusste, warum ich nach Paris wollte. 'Steigen Sie ein, wir machen das drin', sagte sie. Das war so lieb", berichtet die 36-Jährige.
Mit im Gepäck hatte Thomalla nicht nur Glückwünsche, sondern auch eine tierische Überraschung: Dackel Buba, 15 Wochen alt. Für Hundefreund Zverev war das Geschenk offenbar fast genauso spannend wie der Pokal. In der Nacht nach dem Sieg beschäftigte er sich erst einmal eineinhalb Stunden mit dem kleinen Vierbeiner. Zum Essen kam die Runde deshalb später als geplant.
Gefeiert wurde anschließend in einem Club – allerdings ohne großes Star-Gehabe. Die Location war nicht exklusiv gemietet, auch normales Publikum war vor Ort. Unter den Gästen sollen auch Oliver Pocher und Ex-NBA-Profi Daniel Theis gewesen sein. Lange ausschlafen war danach nicht drin. Um 6 Uhr war sie erst wieder im Hotel, um 7 Uhr klingelte bereits der Wecker. Für Thomalla ging es zurück nach Köln zur Arbeit, für Zverev wartet schon das nächste Turnier in Halle.