Nur 15 Fahrer im Ziel

Fünfter Sieg in Folge! ER ist der König vom Erzberg

Das Erzbergrodeo 2026 forderte wieder alles: Nur 15 der 500 Fahrer erreichten das Ziel, Manuel Lettenbichler schrieb Geschichte.
Sport Heute
08.06.2026, 12:16
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Was für ein Spektakel am „Berg aus Eisen“! Bei strahlendem Wetter und vor zehntausenden begeisterten Fans hat sich der deutsche Ausnahmefahrer Manuel Lettenbichler beim Red Bull Erzbergrodeo 2026 in die Geschichtsbücher eingetragen.

Der KTM-Star raste zu seinem fünften Sieg in Folge und stellte damit einen historischen Rekord ein.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Punkt 13 Uhr war die Anspannung vorbei. Red-Bull-Erzbergrodeo-Mastermind Karl Katoch schickte gemeinsam mit KTM-CEO Gottfried Neumeister, Motorsport-Legende Heinz Kinigadner, Landeshauptmann Mario Kunasek und Eisenerz-Bürgermeister Thomas Rauninger die ersten Fahrer auf die brutal schwere Strecke.

500 Piloten stürzten sich in den Kampf gegen Felsen, Geröll und die berüchtigten Hindernisse des Erzbergs.

Action pur beim Red Bull Erzbergrodeo 2026 in Eisenerz
Philip Platzer / Red Bull Content Pool

Zunächst überraschte der Brite Mitch Brightmore auf seiner GASGAS und setzte sich an die Spitze. Doch lange hielt die Führung nicht. Bereits beim vierten von insgesamt 27 Checkpoints übernahm Lettenbichler das Kommando – und gab es bis zur Zielflagge nicht mehr ab.

Mit einer Fahrzeit von 3:05:39 Stunden ließ der Deutsche der Konkurrenz keine Chance. Fast acht Minuten betrug sein Vorsprung auf den zweitplatzierten Kanadier Trystan Hart. Damit zieht Lettenbichler mit den Erzberg-Legenden Taddy Blazusiak und Graham Jarvis gleich, die ebenfalls fünf Siege in Serie feiern konnten.

Krimi ums Podium

Während Lettenbichler vorne einsam seine Kreise zog, tobte dahinter ein packender Kampf um die restlichen Podestplätze. Mitch Brightmore, Mario Roman, Teodor Kabakchiev und James Moore lieferten sich über Stunden ein beinhartes Duell.

Besonders bitter verlief das Rennen für den dreifachen Erzberg-Sieger Jonny Walker. Der Triumph-Pilot lag lange aussichtsreich auf Rang vier, ehe ein Ast seinen Kühler durchbohrte. Das vorzeitige Aus war die Folge.

Am Ende setzte sich der Spanier Mario Roman mit einer starken Schlussphase durch und sicherte sich Rang drei hinter Hart.

Elektro-Bikes sorgen für Sensation

Für eine echte Premiere sorgten die elektrisch angetriebenen Motorräder. Mit Eddie Karlsson, Toby Martyn und Erzberg-Ikone Graham Jarvis erreichten erstmals gleich drei E-Bikes das Ziel des härtesten Eintagesrennens der Welt.

Die Gewinner beim Red Bull Erzbergrodeo 2026.
Sam Strauss / Red Bull Content Pool

Ein deutliches Signal, dass Elektro-Motorräder mittlerweile auch im extremen Hard-Enduro-Sport konkurrenzfähig sind.

Nur 15 Fahrer schaffen das Unmögliche

Die gnadenlose Strecke forderte erneut ihren Tribut. Von 500 gestarteten Fahrern erreichten lediglich 15 das Ziel in der Milwaukee Action Arena.

Besonders die neue Streckenführung hatte es in sich. Das legendäre "Carl's Dinner" wurde erstmals in zwei getrennte Abschnitte aufgeteilt und machte den ohnehin gefürchteten Kurs noch anspruchsvoller.

Auch Hindernisse wie "Blakläder Zentrum am Berg", "Wacker Neuson", "Speedweek Machine", "The SegWAY" oder "Dynamite" brachten zahlreiche Fahrer an ihre Grenzen.

Für Lettenbichler spielte das alles keine Rolle. Der KTM-Star dominierte den Erzberg einmal mehr nach Belieben – und krönte sich endgültig zur lebenden Legende des härtesten Enduro-Rennens der Welt.

{title && {title} } red, {title && {title} } 08.06.2026, 12:16
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen