Sekundenschlaf: Minivan donnert auf A1 in Lkw

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich Mittwoch gegen sechs Uhr morgens auf der Westautobahn bei St. Valentin (Bezirk Amstetten).

Vermutlich aufgrund von Sekundenschlaf krachte der Lenker eines Pkw am Mittwochmorgen auf der Westautobahn bei St. Valentin (Bezirk Amstetten) mit seinem Fahrzeug in einen vor ihm fahrenden Lkw.

Der Minivan wurde durch die Wucht des Aufpralls komplett zerstört, die Beifahrertüre aufgeschält, die tragenden Säulen ausgerissen oder verschoben.

Frau verletzt ins Spital gebracht

Einen Schutzengel hatte dabei die Beifahrerin: Weil sie den Sitz zum Schlafen nach hinten gestellt hatte, entging sie schwereren Verletzungen. Sie erlitt nur leichte Blessuren, beide Insassen wurden umgehend vom Rettungsdienst versorgt. Die Frau wurde anschließend ins Spital gebracht.

Probleme bei der Anfahrt hatte indes – zum wiederholten Male – die Feuerwehr: "Leider hat auch bei diesem Einsatz die Rettungsgasse teilweise überhaupt nicht funktioniert. In manchen Passagen wurde nicht ansatzweise eine Gasse gebildet. Nicht vorzustellen, wenn die Passagierin im Fahrzeug eingeklemmt gewesen wäre und die Behinderung der Einsatzkräfte die Hilfeleistung tragisch, vielleicht sogar tödlich, verzögert hätte", geben die Florianis zu bedenken.

Kommandant Peter Spanyar zu "Heute": "In diesem Fall mussten wir nur ein kurzes Stück über die Autobahn zum Unfallort fahren, die Verzögerung betrug geschätzt drei bis vier Minuten und der Stau baute sich gerade erst auf. Aber immer wenn es noch fließenden Verkehr gibt, versuchen sich manche durchzuschummeln."



(nit)

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