Selbsttest: Los geht's mit Trainingsplan & Ernährung

Anfang Dezember habe ich mich zum ersten Mal in einem Fitnessstudio angemeldet. Der Grund? Ich möchte bis zum Sommer im nächsten Jahr mein Traumgewicht erreicht haben.

Lange hat mich der Gedanke an ein Fitnessstudio stark abgeschreckt: Auf eigene Faust zu trainieren und meine Ernährung komplett umstellen hieß für mich eigentlich nur Arbeit ohne Ziel vor Augen. Bis ich über meinen eigenen Schatten gesprungen bin und Mitglied bei "Jetzt! Fitness" wurde.

Ernährung wichtiger als Sport

Wer hat nicht schon mal versucht, sich gesünder zu ernähren und regelmäßigen Sport zu treiben? Ich zähle mich zumindest zu einem dieser Personen, die schon Unzähliges ausprobiert hat – mit mäßigem Erfolg.

Denn sich gesund zu ernähren bedeutet nicht, ausschließlich Obst und Gemüse zu essen und keinen Zucker mehr zu sich zu nehmen. Ebenso verhält es sich mit dem Sport. Wer viel trainiert, muss nicht zwangsweise abnehmen. Das Zusammenspiel von Ernährung und Sport ist wichtig.

Individueller Trainingsplan

Um sicher an mein Ziel zu kommen, wurde für mich ein individueller Trainingsplan erstellt: Zuerst gab es ein kurzes Gespräch über mein sportliches Verhalten und was meine Zielvorstellungen sind. So konnte der Fitnesstrainer einen speziell auf mich zugeschnittenen Trainingsplan erstellen.

In den ersten paar Wochen geht es für mich also darum, Gewicht zu verlieren. Das soll mir am besten mit einem Zirkeltraining gelingen. Gewichte nutze ich dabei vorerst noch keine, bloß mein eigenes Körpergewicht. Der nächste Abschnitt wird dann ein Training mit Gewichten enthalten, um mehr Muskelmasse aufzubauen.

Training in der Realität

Die Dauer der Einheiten – 30 Sekunden pro Übung – hat mich stark motiviert. Insgesamt sollte das Zirkeltraining nämlich nicht mehr als zehn Minuten dauern. In der Realität sieht es aber etwas anders aus, denn ich verbringen im Durchschnitt 30 Minuten mit dem Zirkeltraining.

Das beinhaltet allerdings das Herholen und Aufbauen der Übungsgeräte, sowie das Stoppen und neu einstellen der Zeit. Ganz zu schweigen davon, dass manchmal eine Matte oder etwas anderes besetzt ist, das man benutzen möchte.

Das Zirkeltraining selbst ist unglaublich effektiv und der Muskelkater bestätigt meinen Körpereinsatz. Davor gibt es zum Aufwärmen zehn Minuten Kardio, sowie danach eine Stunde um nochmal ordentlich zu schwitzen.

Perfekter Ernährungsplan

Um meinen Ernährungsplan kümmerte sich Ernährungscoach Susanne Walzl, die Frau von Geschäftsführer Karl Walzl. Mit meinem vor Tagen ausgefüllten Ernährungsverhalten konnte sie sich eine Vorstellung davon machen, wann und was ich zu mir nehme.

Ich bin eine Wenig-Esserin, die außerdem viel zwischendurch isst. Das Frühstück entfällt meistens und zu Mittag esse ich wenig. Am Abend wird dann mit meinem Freund gekocht und zusammen gegessen. Aber das ist genau der falsche Weg.

Susanne Walzl erklärte mir, dass in der Früh viel Proteine in Form von Eiern oder Haferflocken wichtig sind. Im Zusammenspiel mit jeglicher Art von Gemüse und Vollkornbrot, sowie Joghurt und Beeren habe ich eine gute Grundlage um satt in den Tag zu starten.

Ernährung wichtig um Abzunehmen

Auch bei den beiden anderen Mahlzeiten soll ich unbedingt Proteine zu mir nehmen. Ebenso sind Kohlenhydrate wichtig, die ich in Form von Früchten und Vollkornbrot oder -nudeln essen kann. Sogar ein "Einhorn" wie Lebkuchen, Schokolade oder andere Süßigkeiten sind erlaubt. Diese Belohnungen sollen aber nicht zu sehr ausarten. Die kleinen Leckereien sind nämlich besonders in der Weihnachtszeit schwer zu meiden.

Mit dem individuellen Ernährungsplan bin ich die erste Woche sehr gut zurecht gekommen. Eigentlich muss ich auf nichts verzichten und esse sogar bewusster. Satt werde ich außerdem auch immer und der Heißhunger bleibt aus. Bloß in der zweiten Woche habe ich mir schwer getan – ich war krank und bin wieder ins wenig-essen zurückgefallen. Doch seit ich gesund bin, geht es mit der richtigen Ernährung wieder gut voran.

Umstellung

Sowohl regelmäßiges trainieren, als auch bewusstes Essen haben bis vor einiger Zeit nicht zu meinem Lebensstil gehört. Die Umstellung fiel nicht schwer, allerdings das Einhalten der Regelmäßigkeit schon. Da der Mensch aber ein Gewohnheitstier ist, wird sich auch das noch bei mir einpendeln.

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