Ukraine-Krieg

Selenski: "Russlands Charkiw-Offensive ist gescheitert"

Laut dem ukrainischen Präsidenten Selenksi sei die russische Offensive in Charkiw gescheitert. Dennoch müsse sein Land die Verteidigung verstärken.

20 Minuten
Selenski: "Russlands Charkiw-Offensive ist gescheitert"
Wolodimir Selenski erklärt Russlands Offensive in Charkiw für gescheitert.
JULIEN DE ROSA / AFP / picturedesk.com

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hat Russlands Offensive auf die östliche Grenzregion Charkiw zumindest vorerst für gescheitert erklärt. "Der russischen Armee ist es nicht gelungen, ihre Charkiw-Operation durchzuführen", sagte Selenski in seiner abendlichen Videoansprache am Samstag. "Wir halten sie derzeit zurück, so gut wir können und zerstören russische Einheiten, die in unser Land eindringen und das Charkiwer Gebiet terrorisieren." Zugleich betonte er, dass die Verteidigung der Region noch weiter verstärkt werden müsse.

Russisches Durchbruch blieb aus

Russland hatte Mitte Mai eine Offensive auf Charkiw gestartet und dabei mehrere ukrainische Grenzdörfer besetzt. Zwar blieb ein großer Durchbruch bislang aus, doch die gleichnamige Gebietshauptstadt Charkiw ist weiter massivem Beschuss ausgesetzt. Mehrere westliche Verbündete – darunter Deutschland und die USA – erlaubten der Ukraine deshalb kürzlich, zur Verteidigung von Charkiw mit von ihnen gelieferten Waffen auch Ziele auf der russischen Seite der Grenze zu attackieren.

In seiner Ansprache dankte Selenski einmal mehr auch dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron für seine Unterstützung. Macron hatte dem von Russland angegriffenen Land zuletzt mehrere Kampfjets zugesagt. Außerdem zeigte er sich offen für eine mögliche Entsendung westlicher Militärausbilder in das Kriegsgebiet. Selenski hatte sich am Freitag mit Macron in Paris beraten.

Die Bilder des Tages

1/59
Gehe zur Galerie
    <strong>22.07.2024: Klima-Aktivstin (23) soll 25.000 Euro Strafen zahlen.</strong> Weil sie kein Geld haben, sitzen Aktivisten der "Letzten Generation" ihre Strafen immer öfter im Häf’n ab. <a data-li-document-ref="120048177" href="https://www.heute.at/s/klima-aktivstin-23-soll-25000-euro-strafen-zahlen-120048177">Eine Aktivistin soll 25.000 Euro zahlen &gt;&gt;&gt;</a>
    22.07.2024: Klima-Aktivstin (23) soll 25.000 Euro Strafen zahlen. Weil sie kein Geld haben, sitzen Aktivisten der "Letzten Generation" ihre Strafen immer öfter im Häf’n ab. Eine Aktivistin soll 25.000 Euro zahlen >>>
    Letzte Generation

    Auf den Punkt gebracht

    • Der ukrainische Präsident Selenski erklärt, dass die russische Offensive in Charkiw vorerst gescheitert sei und betont die Notwendigkeit, die Verteidigung der Region weiter zu verstärken
    • Frankreich hat zugesagt, Mirage-Kampfjets in die Ukraine zu schicken, während Russland bisher keinen großen Durchbruch in Charkiw erzielen konnte
    20 Minuten
    Akt.