Brisante Vorwürfe

Selenskyj: Moskau hilft Iran mit Spionagedaten

Der ukrainische Präsident wirft Russland vor, den Iran-Krieg durch die Weitergabe von Geheimdienstinfos zu verlängern. Moskau dementiert.
Newsdesk Heute
24.03.2026, 07:44
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Wolodymyr Selenskyj erhebt schwere Vorwürfe gegen Russland: Der Kreml verlängere den Iran-Krieg, indem er Teheran mit Spionagedaten versorge.

In seiner abendlichen Videobotschaft sagte der ukrainische Präsident, es gebe neue Belege dafür, dass Russland der iranischen Führung weiterhin mit Geheimdienstinformationen helfe.

Laut n-tv.de beruft sich Selenskyj dabei auf den ukrainischen Militärgeheimdienst HUR. Russland nutze demnach seine eigenen Fähigkeiten zur elektronischen Aufklärung sowie Daten von Partnern aus der Region. Dies helfe dem Iran, präzisere Angriffe auszuführen.

Kreml dementiert

Die Regierung in Moskau hat einen Bericht des "Wall Street Journal" über die Weitergabe von Satellitenbildern und Drohnen-Technologie an den Iran in der vergangenen Woche als Falschmeldung zurückgewiesen.

Warnung vor Großangriff

Selenskyj warnte die Ukrainer zudem davor, dass Russland einen schweren Angriff planen könne. Moskau führt seit mehr als vier Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

Der Iran-Krieg treibt die Ölpreise nach oben. Der Kreml dürfe von dieser geopolitischen Krise nicht profitieren, forderte Selenskyj. Er dankte den ukrainischen Soldaten für ihre "Treffsicherheit" bei Angriffen auf die russische Ölindustrie, die für Moskaus Kriegskasse wichtig ist.

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