Selfies? Warum sie lieber als Tote posiert

Eine amerikanische Künstlerin posiert als lebloser Körper vor Sehenswürdigkeiten. Damit will sie ein Zeichen gegen die Selfie-Manie setzen.
Mit Selfiestick und Handykamera vor dem Big Ben oder dem Eiffelturm posieren? Das kommt für die amerikanische Künstlerin Stephanie Leigh Rose nicht infrage. Sie posiert lieber auf der Erde liegend, mit dem Gesicht nach unten.

Die morbide Haltung nimmt sie ohne Vorwarnung ein, was nicht selten für fragende Blicke sorgt. Auf ihrer Homepage Stefdies – einem Wortspiel aus Selfie und "Stef dies" (Stef stirbt) – erklärt sie das Projekt, das vor etwa acht Jahren begann, so: "Jedes meiner Fotos ist ein Anti-Seflie, ein Versuch, zu dem zurückzukehren, was ein Foto ursprünglich einmal war: Eine Momentaufnahme ... Es werden keine speziellen Beleuchtungen oder andere Bedingungen erfüllt."

Entgegen des Titels, so die Künstlerin weiter, sei die Serie eine Hommage an das Leben, das vergänglich ist, und der Mensch es daher umso mehr schätzen sollte. "Hier ist der Big Ben heute, wir können nicht auf Morgen zählen. Lasst uns diese Momente zelebrieren", schreibt Stephanie Leigh Rose weiter.

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(kat)

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