Österreich

Seltene Technik: Nonnen besticken Messkleider

Heute Redaktion
13.09.2021, 21:29

Mit uralten Handarbeitstechniken, die kaum noch jemand beherrscht, fertigen Klosterschwestern in St. Pölten nach wie vor wertvolle liturgische Messgewänder an.

Billig Produziertes kaufen und es ohne nachzudenken wegschmeißen, anstatt es zu reparieren – nach Jahren der Wegwerfgesellschaft wird es mittlerweile immer mehr zum Trend, sich verloren gegangene Konzentrationsfähigkeit, Entspannung und Ruhe im hektischen Alltag über Handarbeiten wie stricken, sticken und Mandala-zeichnen zurückzuholen.

Und oft stellt sich die Frage: Wie wurde das anno dazumals eigentlich alles gemacht? In St. Pölten gibt es ein kleines "gallisches Dorf", in dem seltene, exquisite Manufaktur nach wie vor groß geschrieben wird:

Klosterschwestern der Diözese St. Pölten besticken liturgische Gewänder, so genannte Paramente, die Priester bei Gottesdiensten anziehen per Hand, mit teils uralten und eigentlich schon verloren geglaubten Handarbeitstechniken.

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An einem Messgewand wird im Durchschnitt rund zwei Tage lang gearbeitet, je aufwändiger und außergewöhnlicher das Muster aber auch viel länger.



(nit)