Oberösterreich

Seltsame Zeichen am Himmel verunsichern Bevölkerung

Seltsame Zeichen am Himmel ließen Linzer rätseln. Ein Wetter-Experte erklärt nun, wie die Streifen über Steyregg entstanden sind.

Wetter-Experte Peter Wölflingseder erklärt, worum es sich bei den seltsamen Formationen am Himmel über Steyregg bei Linz handelt.
Wetter-Experte Peter Wölflingseder erklärt, worum es sich bei den seltsamen Formationen am Himmel über Steyregg bei Linz handelt.
Mike Wolf/Ubimet

Kreisförmige weiße Streifen waren Ende vergangener Woche am Himmel über der Steyregger-Brücke in Linz zu sehen. Ein "Heute"-Leser hielt das Phänomen auf der Kamera fest. 

Auf Facebook und anderen Sozialen Medien wurden Fotos der seltsamen Streifen gepostet. "Was kann das nur sein?", fragten sich viele Linzer.

Ein Meteorologe klärt "Heute" gegenüber auf, wie die mysteriösen Himmelszeichen entstanden sind. "Es handelt sich hier um Kondensstreifen eines Fluggerätes, eventuell ein Kunstflieger", erklärt Peter Wölflingseder vom Wetterdienst "Ubimet". 

Über der Steyregger-Brücke in Linz waren runde Streifen am Himmel zu sehen.
Über der Steyregger-Brücke in Linz waren runde Streifen am Himmel zu sehen.
Mike Wolf

In diesem Fall habe ein Hubschrauber die Streifen verursacht. "Ich habe die Daten des Flughafens ausgewertet und kann mit Sicherheit sagen, dass das Phänomen durch einen kleinen Helikopter ausgelöst wurde", sagt der Experte.

Wetter-Experte hat jetzt düstere Prognose für Österreich

Anstatt Kondensstreifen bräuchte Österreich aber dringend Regen. Experten der Österreichischen Unwetterzentrale geben eine düstere Prognose ab. Im März ist bislang im Osten des Landes fast kein Tropfen gefallen, die Folge sind rekordtiefe Wasserstände.

Landesweit fehlen fast zwei Drittel auf eine ausgeglichene Bilanz, besonders trocken waren und sind dabei Niederösterreich, Wien, das Burgenland und weite Teile der Steiermark.

Somit müsse sich Österreich leider auch jetzt im März schon mit dem Thema "Waldbrandgefahr" auseinandersetzen. Vom Weinviertel bis ins Südburgenland gibt es bereits eine mittlere Gefahr. Dies dürfte sich im Verlauf des Frühlings noch verschärfen, sollten nicht endlich größere Regenmengen für Linderung sorgen.

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