Hitze-Alarm in Deutschland

Senioren kollabieren bei bis zu 35 Grad im Pflegeheim

In zwei Pflegeheimen in NRW wurden Bewohner wegen extremer Hitze evakuiert. In Dormagen starb ein Bewohner – die Ursache wird noch untersucht.
Newsdesk Heute
27.06.2026, 16:46
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Die Hitzewelle in Deutschland hat dramatische Folgen: In Senioreneinrichtungen in Dormagen und Krefeld mussten zahlreiche Bewohner aus überhitzten Gebäudeteilen gerettet werden. In Dormagen starb in der Nacht ein Bewohner – ob die Hitze dafür ursächlich war, steht laut einem Stadtsprecher noch nicht fest.

In dem betroffenen Heim in Dormagen leben rund 160 Senioren. Seit den frühen Morgenstunden waren Rettungskräfte im Einsatz. Die Raumtemperaturen waren auf bis zu 35 Grad angestiegen, schilderte der Stadtsprecher nach einer Krisensitzung.

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Wie n-tv.de unter Berufung auf dpa berichtet, wurden in einer Cafeteria externe Klimageräte aufgebaut. Zehn Personen mussten bisher außerhalb des Gebäudes betreut werden. Andere Bewohner konnten in kühlere Bereiche in den unteren Stockwerken verlegt werden.

Fünf Senioren in Krefeld kollabiert

Bereits am Freitagabend waren in einem Krefelder Altenheim fünf Senioren wegen der Hitze kollabiert und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Knapp 40 weitere Bewohner wurden von der Feuerwehr in kühlere Zimmer verlegt.

Die Stiftung Patientenschutz kritisierte die Zustände scharf. "Wieder leiden viele der 800.000 Pflegeheimbewohner unter den extremen Temperaturen", sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch und forderte verbindliche Investitionen in klimataugliche Pflegeheime.

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