Ein aufsehenerregender Kriminalfall erschüttert gerade Kolumbien: Ein 44 Jahre alter Mann wurde verhaftet, er gibt zu 25 Menschen ermordet zu haben. Darunter seine Ehefrau und deren zwei Kinder.
Die Polizei suchte eigentlich "nur" nach einer vermissten Person, als sie an die Tür eines 44-jährigen Gutsbesitzers klopfte. Der Mann, den sie befragten, gab jedoch bereitwillig zu, ein Serienmörder zu sein.
Der Kolumbianer Jaime Ivan Martinez Betancurt soll insgesamt 25 Menschen getötet haben. Nach seiner Verhaftung führte er die Ermittler an die Stelle, an der er vier seiner Opfer verscharrt hatte. "Die Personen wurden mit einem Nylonband erdrosselt. Ein Leichnam wurde verbrannt", so der Staatsanwalt.
Kontakt zu Angehörigen
Nicht nur, dass der mutmaßliche Mörder seine Taten aus freien Stücken zugibt, schockiert alle. Die Details seiner Morde sind makaber: Nach den Taten behielt er die persönlichen Gegenstände seiner meist weiblichen Opfer. Über die Handys hielt er Kontakt zu den Angehörigen und ließ sie so glauben, die Getöteten seien noch am Leben. Insgesamt 16 Mobiltelefone fanden Ermittler in seinem Haus.
Vor Kollegen geprahlt
Vor Arbeitskollegen soll er bereits im Vorfeld damit geprahlt haben: "Er hat uns von den Stricken erzählt, aber wir haben es nicht geglaubt. Das ist ja sehr makaber, und wir dachten, er sei verrückt", so eine Kollegin. Auch den Nachbarn und anderen Dorfbewohnern war er nicht negativ aufgefallen.